Die UNESCO zählt traditionelle Dörfer zur Kulturlandschaft der Hani-Terrassen von Honghe, zusammen mit Wäldern, Wasser und Anbau. Ein Dorf ist daher kein dekorativer Halt zwischen Aussichtspunkten, sondern eine bewohnte Siedlung in einem System, das oben Wasser sammelt und unten Felder bewirtschaftet.
Die UNESCO-Beschreibung nennt 82 Dörfer zwischen Bergwäldern und Terrassen. Sie beschreibt traditionelle Wände aus Stampflehm, Lehmziegeln oder einer Mischung aus Erde und Stein unter hohen, mit Stroh gedeckten Walmdächern. Diese Dächer geben den Häusern ihren vertrauten pilzförmigen Umriss; die Wandmaterialien zeigen zugleich eine vielfältige Bautradition unter einer gemeinsamen Silhouette.

