Tiere aus Bronze: Macht in den Objekten von Dian
Ein Rind, ein Tiger und ein kleineres Kalb machen aus einem Bronzetisch eine Begegnung von Gegenstand und Bild. Gefunden wurde er in einem Grab bei Lijiashan; heute ist er in Kunming ausgestellt.
Ein Bronzetisch im Provinzmuseum von Kunming führt zurück zu einem Grab im heutigen Yuxi. Die Yunzi-Go-Steine in Guandu und die Teigskulpturen aus Songming zeigen andere Formen des Kunsthandwerks. Am Ufer des Dianchi treten Feuchtgebiete, Wasserläufe und Methoden der Vogelzählung in den Blick. Zum Stadtgebiet gehören auch die Karstlandschaften von Shilin und Jiuxiang; Cuihu und Guandu bewahren jeweils eigene Schichten der Stadtgeschichte.
Ein Rind, ein Tiger und ein kleineres Kalb machen aus einem Bronzetisch eine Begegnung von Gegenstand und Bild. Gefunden wurde er in einem Grab bei Lijiashan; heute ist er in Kunming ausgestellt.
Das Provinzmuseum in Kunming bewahrt den Rind-und-Tiger-Bronzetisch und weitere Objekte aus Dian. Der heutige Sammlungsort und der archäologische Fundort sind unterschiedliche Kapitel ihrer Geschichte.
Ein Museum am Dianchi zeigt Kleidung, Schriftzeugnisse, Instrumente und weitere Sammlungen. Seine Ausstellungskategorien prägen, wie unterschiedliche kulturelle Praktiken der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Der Kunminger Teil der Überlieferung zu Yunzi- und Yongzi-Go-Steinen ist im Stadtbezirk Guandu verortet. Ihre Herstellung verbindet die Aufbereitung von Mineralien, hohe Hitze und kontrollierte Handarbeit.
Ein Hochschulbesuch dokumentiert das Teigskulpturen-Atelier von Liang Junli in Songming. Materialien, kleinformatiges Modellieren und Lehre verankern das Handwerk an einem konkreten Ort.
Am Dianchi liegen miteinander verbundene Feuchtgebiete, Flussmündungen und bewirtschaftete Wasserwege. Vogelzählungen und Berichte zur Renaturierung beleuchten unterschiedliche Seiten dieser Uferlandschaft.
Die Dämme Ruan und Tang teilen das Wasser des Cuihu; nahegelegene Bildungs- und Gedenkorte ergänzen die Stadtgeschichte. Durch ihre Nähe ist der See Teil einer zusammenhängenden öffentlichen Stadtlandschaft.
Die Jingang-Pagode aus der Ming-Zeit in Guandu verbindet einen offenen Sockel mit fünf oberen Türmen. Durchgänge, Steinmetzarbeiten und Inschriften verknüpfen religiöse Architektur mit Bewegung durch den Ort.
Die Kalksteinlandschaft von Shilin umfasst mehr als eine Gesteinsform. Geologische und denkmalbezogene Beschreibungen verorten einzelne Pfeiler und Oberflächen in einer umfassenderen Karstgeschichte.
Ashima gehört in den mündlich-literarischen Zusammenhang der Sani. Sprache, Aufführung und lokaler Kulturschutz stellen die bekannte Erzählung in einen breiteren Gemeinschaftskontext.
Die Höhlen und unterirdischen Gewässer von Jiuxiang bilden eine lokale geologische Landschaft im Kreis Yiliang. Unterlagen des Geoparks bieten einen regionalen Rahmen, um ihre Gesteins- und Wassergeschichte zu untersuchen.