Manuskripte von Mogao: eine Stadt in vielen Schriften
Die Dokumente aus Höhle 17 erzählen von Schule, Kloster, Familie und Verwaltung im Alltag von Dunhuang.
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Die Dokumente aus Höhle 17 erzählen von Schule, Kloster, Familie und Verwaltung im Alltag von Dunhuang.
Schwebende Körper, lange Bänder und musikalische Gesten verbinden frühe und spätere Bilder himmlischer Wesen in Mogao.
Das Wandbild in Höhle 257 zeigt acht Episoden über Mitgefühl, ein gebrochenes Versprechen und das Urteil des Königs.
Porträts von Menschen und Familien, die Bau und Reparaturen finanzierten, halten ihren Glauben und Rang im Heiligtum fest.
Mittelpfeiler, Hallen, Skulpturen und bemalte Decken zeigen, wie Mogaos Grundrisse Bewegung und Blick der Gläubigen lenkten.
Archäologische Dokumentation, Besucherplanung und die Ausbildung von Restauratoren verbinden Fan Jinshis Forschung mit der täglichen Pflege der Grotten.
Der daoistische Priester Wang Yuanlu entdeckte 1900 bei Reparaturarbeiten einen Raum mit Zehntausenden Manuskripten und Gegenständen.
Der Überlieferung nach sah Lezun tausend Buddhas in goldenem Licht und begann daraufhin, Höhlen in den Fels bei Dunhuang zu graben.
Neun Stationen führen von der Felswand und den Holzfassaden zu Andachtsräumen, Skulpturen, Wandmalereien, Kassettendecken und Konservierungsarbeit.
In Mogao wurde eine Konglomeratfelswand über ein Jahrtausend zum Archiv buddhistischer Kunst. Höhle 17, die kleine Kammer neben dem Gang der Höhle 16, erzählt von einer Bibliothek, die hinter einer bemalten Wand verborgen lag.