Im Schutzgebiet arbeiten auch Institutionen Schilf, Dünen und Ulmenhaine prägen die sichtbare Landschaft. Xianghai hat auch eine weniger sichtbare Struktur von Zuständigkeiten. Die auf der Website der Forst- und Graslandbehörde der Provinz Jilin wiedergegebene Schutzgebietsverordnung weist dem Schutzgebietsamt Aufgaben bei der Erfassung natürlicher Ressourcen, der Führung von Archiven, der Umweltüberwachung, der Unterstützung von Forschung und der Umweltbildung zu. Der Text berücksichtigt außerdem die Bewohner sowie Produktions- und Lebensaktivitäten in der Versuchszone, sofern die Naturschutzauflagen eingehalten werden.
Ein geschützter Landschaftsraum umfasst daher mehr als Lebensräume und Grenzen. Menschen führen Aufzeichnungen, beobachten Veränderungen und organisieren die Arbeit vor Ort. Der Verwaltungsrahmen der Verordnung bildet einen Teil dieser Arbeit; eine gesondert dokumentierte Vereinbarung brachte ein gemeinnütziges Schutzteam in ein ausgewähltes Gebiet.
Eine Vereinbarung umfasste einen Teil des Kerngebiets Der Projektbericht der Allianz gesellschaftlich gemeinnütziger Schutzgebiete beschreibt eine dreiseitige Vereinbarung zwischen der Regierung des Kreises Tongyu, der Verwaltung des Xianghai-Schutzgebiets und der Paradise Ecological Conservation Foundation. Dem Bericht zufolge wurden 175 Quadratkilometer Kerngebiet der Stiftung für Naturschutzmaßnahmen anvertraut. Die Regierung und die Schutzgebietsverwaltung beaufsichtigten diese Arbeit gemeinsam; die Vereinbarung hatte eine Laufzeit von 30 Jahren. Es handelte sich um einen teilweise übertragenen Bereich innerhalb des Schutzgebiets.
Der Bericht führt staatliche, kollektive und individuelle Landinteressen nebeneinander auf. Er verbindet das ausgewählte Gebiet, die Vereinbarung über die Naturschutzarbeit und die für ihre Durchführung verantwortlichen Organisationen.
Das Team stammte überwiegend aus umliegenden Siedlungen Demselben Projektbericht zufolge wurde mit Unterstützung der Stiftung im Januar 2017 ein lokales Zentrum für ökologischen Schutz registriert. Im Dezember 2018 stammten zehn der zwölf Teammitglieder aus den umliegenden Dörfern und Siedlungen. Der Bericht beschreibt tägliche Patrouillen in Zusammenarbeit mit den Vollzugsaufgaben der Schutzgebietsverwaltung sowie gemeinsame Maßnahmen gegen Wilderei mit der Forstpolizei.
Diese Beschreibungen aus den Jahren 2017 und 2018 führen von einer Vereinbarung auf dem Papier zurück zu den Menschen, die Patrouillen durchführten. Zu diesem Zeitpunkt stammte der größte Teil des Teams aus den umliegenden Siedlungen. Der Projektbericht beschreibt die Zusammenarbeit dieses Teams mit der Schutzgebietsverwaltung und den öffentlichen Stellen.