Der Nen umschließt nordwestlich von Qiqihar die Insel Mingyue. Ihre Geschichte als öffentliches Ausflugsziel entwickelte sich rund um den Wanshou-Tempel: 1925 wurden auf der Insel vier Tempel in Rautenform errichtet. Das Kultur- und Tourismusamt der Provinz hält fest, dass Qiqihar 1981 beschloss, auf dem Tempelgelände ein Landschaftsgebiet einzurichten. Die religiöse Architektur der Insel ging somit ihrer modernen Freizeitnutzung voraus. Das Wasser bestimmt die Umgebung, doch der Gebäudekomplex bot den Einwohnern schon lange vor der Ausweisung als Landschaftsgebiet einen Anlass, sich dort zu versammeln.
Aus dem Journal
Die Insel Mingyue im Nen
Vier Tempel, 1925 rautenförmig angeordnet, bildeten den Wanshou-Tempel. 1981 machte Qiqihar die Flussinsel um den Tempel zum Landschaftsgebiet, das später den Namen Mingyue-Insel erhielt.
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Eine vom Fluss umschlossene Insel
Verschiedene Schichten auf einer Insel
Später wurde die Insel auch zu einem Ort gemeinschaftlicher Arbeit. Ein Bericht der Provinz erinnert daran, dass Staatsbetriebe und städtische Behörden Arbeitskräfte beisteuerten, um den Uferdamm und den schützenden Baumgürtel zu errichten. 1984 besuchte der Gouverneur der Provinz, Chen Lei, die Insel und gab ihr den Namen Mingyue, in Anlehnung an Harbins Sonneninsel. In den 1980er- und 1990er-Jahren kamen Einwohner Qiqihars zu Gruppenausflügen, Picknicks und zum Schwimmen. Diese Erinnerung verbindet eine gestaltete Landschaft – Damm, Bäume, Tempel und Wege – mit alltäglicher Freizeit, statt die Insel auf einen Blick vom Fluss aus zu verkürzen.