Am 16. August 2024 veranstaltete die Gemeinde Xinxing der Oroqen in Xunke das 31. Gurun-Muta-Fest. Einwohner begrüßten Gäste mit einem traditionellen Lied; danach wechselte das Programm zwischen Museumsbesuch, Spielen und einer Abendaufführung. Das Fest gehört zu einer umfassenderen Kulturtradition der Oroqen, die in Chinas nationaler Liste des immateriellen Kulturerbes anerkannt ist. Dieses konkrete Programm fand jedoch in einer zeitgenössischen Gemeinde statt.
Aus dem Journal
Gurun Muta: ein Fest der Oroqen in Xunke
In der Gemeinde Xinxing der Oroqen in Xunke hat sich Gurun Muta zu einem wiederkehrenden öffentlichen Fest entwickelt, das Kulturerbeaufführungen, Sport und gemeinschaftliches Beisammensein verbindet. Die heutige Form verknüpft kulturelle Weitergabe mit dem zeitgenössischen Dorfleben.
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Sport, Begrüßung und Aufführung
Auf dem Platz nahmen Besucher und Einwohner an Bu-lu-Wurfspielen, Tauziehen und Ringewerfen teil. Am Abend standen Lieder, Tanz, eine komische Szene und Mundharfenmusik auf dem Programm. Nach Einbruch der Dunkelheit fassten die Menschen sich an den Händen und tanzten um ein Feuer. Der Wechsel der Beteiligungsformen gab dem Tag seinen Rhythmus: eine Ausstellung ansehen, Geschicklichkeit erproben, Darbietungen hören und gemeinsam tanzen.
Fertigkeiten, die über das Fest hinaus weitergegeben werden
Die Kulturarbeit in Xunke reicht über das jährliche Fest hinaus. 2023 nahm der Kreis vier weitere Traditionen der Oroqen in seine lokale Kulturerbeliste auf: Zandaren-Gesang, traditionellen Tanz, Papierschnitt und die Herstellung von Jagdmessern. Die Nennung von Darbietungen und handwerklichen Fertigkeiten ordnet das Fest in einen größeren Zusammenhang von Menschen ein, die lokale Kultur weiterhin praktizieren und lehren.