Am nördlichen Zugang zum Kreis Huma liegen die Kulturerbestätten Baiyinnas in einer bewohnten Gemeinde der Oroqen. Ein Besuch der örtlichen Regierung, über den im Januar 2025 berichtet wurde, führte durch eine kompakte Gruppe von Orten: die Ausstellungshalle für Volkskultur der Oroqen, einen schamanisch gestalteten Innenhof, Handwerkswerkstätten und eine Brennerei. Gemeinsam bringen sie Objekte, Handwerk und lokale Produktion in das öffentliche Kulturleben der Gemeinde ein.
Aus dem Journal
Baiyinna: Kulturerbe-Werkstätten in einer Gemeinde der Oroqen
Im Kreis Huma vermittelt Baiyinna das Erbe der Oroqen durch eine Ausstellung zur Volkskultur, einen schamanisch gestalteten Innenhof und aktive Handwerksräume – neben den praktischen Veränderungen einer sich entwickelnden Dorfwirtschaft.
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Werkstätten neben einer landwirtschaftlichen Vergangenheit
Derselbe Besuch führte auch in ein neu errichtetes Dienstleistungszentrum für Kultur und Tourismus sowie in frühere Anbauräume für Mu-Err-Pilze im Dorf Ezu. Diese Verbindung ist aufschlussreich. Die Entwicklung des Kulturerbes teilt sich hier den Raum mit den Gebäuden einer Agrarwirtschaft; Werkstatt und Ausstellung gehören zu einem Dorf mit verschiedenen Arten von Arbeit und Infrastruktur. Die Brennerei ergänzt die Gruppe um einen weiteren Ort lokaler Produktion und steht neben der Präsentation der Volkskultur der Oroqen.
Ein Dorfprojekt, das noch Gestalt annimmt
In ihrer eigenen Einschätzung beschrieb die Gemeinde die Besucherdienste 2025 als noch im Aufbau. Baiyinnas kulturelle Orte gehören deshalb zu einem fortlaufenden Dorfprojekt. Ihr Reiz liegt in den konkreten Orten, die Einwohner errichten und nutzen, um das lokale Erbe zu vermitteln – innerhalb der Routinen und Bedürfnisse einer zeitgenössischen Gemeinschaft.