Das Museum Suihua wurde nach Angaben seines städtischen Profils am 29. September 2009 für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Profil verortet es auf der Westseite des Gebäudes für Wissenschaft und Kultur im Stadtbezirk Beilin und beschreibt eine Anordnung über drei Etagen. Die Galerien ordnen Material nach alter, moderner und zeitgenössischer Geschichte, Volkskultur, Entwicklung, Kunst des Schwarzerdegebiets, Ausstellungen zu Kreisen und Städten sowie Stadtplanung. So zeigt sich, wie die Stadt sich selbst präsentiert: über Zeit, örtliche Praxis und Unterschiede zwischen ihren Kreisen und Städten.
Aus dem Journal
Wie das Museum Suihua eine Region in einem Gebäude versammelt
Das Museum Suihua ordnet Geschichte, Volkskultur, Kunst des Schwarzerdegebiets und Kreisausstellungen in einer Dauerausstellung über drei Etagen.
In derselben Stadt · Suihua ↗
Ein Museum öffnet sich seiner Stadt
Objekte als regionale Verbindungen
Zu den Bereichen der Volkskultur im Museum gehören Papierschnitt aus Hailun, Drucke aus Qing’an, hängende Papierschmuckarbeiten aus Lanxi und Schattentheater aus Wangkui. Diese Werke stammen aus unterschiedlichen Orten und sollten anhand ihrer eigenen Materialien und Gemeinschaften verstanden werden. Das Museum gibt ihnen einen gemeinsamen städtischen Rahmen und macht zugleich ihre örtlichen Identitäten erkennbar.
Eine Stadt, viele lokale Geschichten
Ein Regionalmuseum hilft Besuchern zu erkennen, dass ein Ort mehr ist als sein Verwaltungszentrum. Die Galerien von Suihua stellen lokale Kunst neben historische Objekte und Ausstellungen zu den Kreisen und wechseln so zwischen verschiedenen Zugehörigkeitsebenen. Indem das Museum Kreisgeschichten neben regionaler Kunst und Sachkultur zeigt, präsentiert es Suihua als eine Sammlung eigenständiger lokaler Geschichten.

