Ein Straßennetz wird anschaulicher, wenn sich seine Ortsnamen in der richtigen Reihenfolge verfolgen lassen. Das Amtsblatt von Pu’er aus der Qing-Zeit führt Nakeri als Poststation von Ning’er und hält eine Route nach Simao fest. So wird eine kleine Siedlung Teil einer größeren Verwaltungsgeografie, die mit Nachrichtenübermittlung und Transport verbunden war.
Eine Poststation und ein kommerzieller Karawanenhalt erfüllten unterschiedliche Aufgaben, auch wenn sich ihre Routen kreuzten. Die Stationsliste beschreibt ein geordnetes Kommunikationssystem. Die umfassendere Geschichte der Tee-Pferde-Straße betrifft Handelsverbindungen in Yunnan und den angrenzenden Regionen. In Nakeri treffen beide Geschichten auf denselben Ortsnamen.