Der Shennong-Berg ist nach einer Handlung benannt, nicht nach einer Person. Die Seite der Stadt sagt, der Name komme aus der Überlieferung, dass der Yan-Kaiser Shennong die fünf Getreide unterschied, hundert Kräuter kostete und hier einen Altar für Opfer an den Himmel errichtete, und die Seite der Provinz wiederholt die Formel: Ackerbau und Heilkunde beginnen an diesem Hang. Auf dem Gipfel steht der Altar selbst, von der Provinz als erster Altar des Hochgebirgsopfers in China beschrieben und auch als Shennong-Altar bekannt oder, nach dem violetten Dunst, der sich dort sammeln soll, als Zijin-Altar. Eine spätere Erzählung fügt Laozi hinzu, der auf dem Gipfel einen Ofen gebaut und sich von dort erhoben haben soll. Die Legenden sind gestapelt, und die Seite stellt sie als Legenden dar.
Aus dem Journal
Der Grat wie eine Mauer
Der Shennong-Berg ist ein Kalksteingrat von 11,5 Kilometern mit 16.000 Kiefern darauf, dreitausend Makaken darunter und zwei offiziellen Zahlen für seine Fläche.
In derselben Stadt · Jiaozuo ↗
Der Name und die Legende
Sechsundneunzig oder hundertzwei
Die Maße des Berges hängen davon ab, wer misst. Die Seite der Stadt Jiaozuo gibt das Landschaftsgebiet mit 102 Quadratkilometern an; die Provinzabteilung für Kultur und Tourismus nennt etwa 96. Beide stimmen beim Hauptgipfel Zijinding auf 1.028 Metern überein und bei den drei großen Toren darunter, die laut der Seite der Stadt 154 Jahre früher gebaut wurden als die Tore auf dem Tai-Berg. Beide stimmen auch im Aufbau des Massivs überein: zwei Flüsse, der Xianshen und der Yunyang, schneiden es in drei Nord-Süd-Ausläufer namens Yangluo, Zijin und Yunyang, sodass der Berg eine Gruppe von Graten ist und kein einzelner Kegel, mit Tälern dazwischen und Gipfeln, die in den Tälern aufsteigen.
Der Drachengrat
Das markante Landschaftsbild ist ein Kalksteinkamm. Der Baishong-Kamm erstreckt sich über 11,5 Kilometer; aus der Ferne erinnern seine Felswände an Mauerwerk, daher der Name „Drachenrückenmauer“. Weißrindige Kiefern wachsen auf Vorsprüngen und an Steilwänden; der Wind hat ihre Formen geprägt. Die Provinzseite zählt mehr als 16.000 Bäume, die Stadtseite 15.600; den Unterschied bei Stichtag oder Zählweise erklärt keine der Seiten. Kiefern und heller Fels geben dem Kamm sein Profil, und bei feuchtem Wetter ziehen Wolken die Hänge hinab.
Dreitausend Makaken
Tiere gehören zum Besuch. Der Berg beherbergt mehr als 3.000 Taihang-Makaken in neun Truppen, die zahlreichsten der hier geschützten Tiere der zweiten Kategorie, und dieselbe Seite lässt sie an Felswänden umherziehen und mit Besuchern in Kontakt treten. Die Zahlen zur Vegetation sind ebenso genau: Deckung über 90 Prozent, 1.912 Pflanzenarten, mehr als 300 Heilpflanzen und 260 Landwirbeltiere. Die Makaken sind der Grund für die Warnungen an den Eingängen zum Essen und der Grund, warum der Berg zugleich ein nationales Makaken-Naturschutzgebiet ist. Wer eine Truppe sieht, hat die Art gesehen, für die das Schutzgebiet geschaffen wurde; wer keine sieht, ist dennoch einen Grat gegangen, der wegen des Gesteins unter ihm existiert.