Roter Fels, grünes Wasser: Ein Wandertag im Yuntai-Berg
Im Kreis Xiuwu über Jiaozuo trägt ein Tal aus rotem Quarzsandstein Wege und Wasser; die ganze Kette ist als UNESCO-Geopark verzeichnet.
Jiaozuo liegt am Südfuß des Taihang-Gebirges, und seine beiden bekanntesten Erzeugnisse stammen von denselben Bergrücken. Das erste ist Wasser, das sich durch Quarzsandstein geschnitten hat: Der UNESCO-Geopark Yuntai-Berg verzeichnet ein Tal, dessen Zickzackform in über 2,6 Millionen Jahren ausgeformt wurde und dessen rote Felswände in Hongshixia gegen einen grünen Fluss stehen. Das zweite ist Bewegung: Die UNESCO trug Taijiquan 2020 in die Repräsentative Liste ein und nannte dabei eine Praxis, die Mitte des 17. Jahrhunderts im Dorf Chenjiagou im Kreis Wenxian entstand, wo die Stadtverwaltung heute einen Tempel, einen Ahnhain, einen Übungsplatz und ein Museum dieser Kunst in einem einzigen Landschaftsbereich zusammenfasst. Ein dritter Berg, der Shennong-Berg in Qinyang, trägt die Legende vom Göttlichen Landmann, der dort Kräuter gekostet haben soll. Geologie, Anbau und rituelle Übung liegen hier nur wenige Straßenkilometer auseinander.
Im Kreis Xiuwu über Jiaozuo trägt ein Tal aus rotem Quarzsandstein Wege und Wasser; die ganze Kette ist als UNESCO-Geopark verzeichnet.
Eine Quarzsandstein-Kette über dem Kreis Xiuwu, deren rote Schlucht und Quarzitwände einen UNESCO-Geopark bilden.
Das Dorf im Kreis Wenxian, in dem Taijiquan entstand, mit Ahnentempel, Übungsplatz und einem Museum dieser Kunst.
Die bewaldete Kette in Qinyang, auf der der Göttliche Landmann Kräuter gekostet haben soll, gekrönt vom Gipfel Zijinding.