Der Ortsbericht führt die Anfänge auf die Xianxin-Gesellschaft von 1905 und einen 1924 gegründeten Leseverein zurück. 1928 gründeten Auslandschinesen die Bibliothek, um die Bildung in ihrer Heimat zu fördern. Diese Abfolge ordnet die Einrichtung in ein breiteres bürgerschaftliches Engagement ein, statt sie als isoliertes Denkmal darzustellen.
Ein städtisches Profil von 2022 bezifferte den Bestand auf etwa 110.000 Bände. Diese Zahl gehört zu jener datierten Quelle; die längerfristige Geschichte liegt in der Rolle der Bibliothek als Gemeinschaftseinrichtung, in der Bücher, Lesen und örtliche Initiative zusammenkamen. Ihre Geschichte verbindet Heshuns Migrationsnetzwerke mit dem öffentlichen Leben, ohne beides auf einen einzelnen Geldgeber oder eine Generation zu reduzieren.





