Aus dem Journal

Feuchtgebiete von Baoqing: der Sieben-Sterne-Fluss im Frühling, die Insel Yanwo im Herbst

Offene Wasserstellen am Sieben-Sterne-Fluss gegen Ende des Winters und Vogelansammlungen im Herbst auf der Insel Yanwo zeigen zwei verschiedene Momente im Feuchtgebietsjahr von Baoqing.

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Sieben-Sterne-Fluss und der Schutzgebietsrahmen

Ende März 2024 stand der Sieben-Sterne-Fluss noch am Ende des Winters. Ein Bericht der staatlichen Forstverwaltung beschrieb etwa 20 Zentimeter dickes Eis; nur ein schmaler Uferstreifen des Flusses war offen. Mehr als zehntausend Zugvögel waren bereits eingetroffen; im 20.000 Hektar großen Schutzgebiet brüten etwa 10 bis 15 Paare wild lebender Rotkronenkraniche. 1991 begann das Gebiet als Schilfschutzgebiet; im Jahr 2000 wurde es zum nationalen Naturschutzgebiet. Das Frühlingsbild bestimmen kleine offene Wasserstellen, an denen Vögel Nahrung finden und rasten können, während der Sumpf noch gefroren ist.

Die Insel Yanwo als Ziel

Die Feuchtgebietssaison der Insel Yanwo folgt einem anderen Rhythmus. Ein Bericht aus Heilongjiang vom Oktober 2022 beschrieb Zehntausende südwärts ziehende Wasservögel, die sich dort sammelten und Nahrung suchten, bevor sie zu ihren Winterquartieren weiterzogen; dem Bericht zufolge sollten sie bis Mitte November aufbrechen. Das Kreisprofil von 2026 führt den Sieben-Sterne-Fluss, die Insel Yanwo und die Insel Changlin als nationale Feuchtgebiets-Naturschutzgebiete auf und bezeichnet den Sieben-Sterne-Fluss als „Heimat des chinesischen Löfflers“. Zusammengenommen zeigen die datierten Beobachtungen zwei Momente eines größeren Jahreszyklus: die frühe Ankunft im Frühling an offenen Wasserstellen und die Rast im Herbst vor dem Weiterzug nach Süden.

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