Aus dem Journal

Flussinseln von Suibin: Wald, Sumpf und fließendes Wasser

Entlang des Songhua-Ufers von Suibin liegen 43 Inseln in einem 142 Kilometer langen Feuchtgebietskorridor. Buschland und Sumpf prägen diese niedrigen Inseln, die zu einem Flusssystem gehören, dessen Gestalt sich ständig verändert.

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Eine Inselkette am Songhua

Die Forstseite des Kreises Suibin beschreibt einen 142 Kilometer langen Feuchtgebietsabschnitt am Songhua, in dem 43 Inseln verschiedener Größe liegen. Die Inseln sind niedrig und dicht mit Sträuchern bewachsen; Sumpfland gehört zu ihren typischen Lebensräumen. Auf der Karte wirken sie wie kleine Unterbrechungen im Flusslauf; ökologisch sind sie Teil eines größeren Feuchtgebietssystems aus Wasser, Vegetation und Ufer. Der Kreis nennt außerdem 28 Flüsse innerhalb seines Gebiets. Die Inseln gehören damit zu einer Landschaft, die von sich kreuzenden Wasserläufen geprägt ist, nicht nur von einem einzelnen Flussufer.

Ein Feuchtgebiet ist mehr als offenes Wasser

Sträucher und Sumpfland machen aus diesen Inseln mehr als Sandstreifen im Flusslauf. Saisonale Wasserstände verändern ihre niedrigen Ränder und verbinden Vegetation, Flusswasser und die angrenzende Aue. Das 2007 eingerichtete Naturschutzgebiet Liangjiang der Feuchtgebiete schützt eine Mischung aus Inseln, Wald, Buschland, Sumpf und offenem Wasser. Seine Grenze schließt die Inseln in dieselbe Schutzlandschaft ein wie die Ufer und kleineren Flussarme ringsum.

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