Lingyins Dächer erscheinen zwischen Bäumen, nahe an Fels und fließendem Wasser. Der oft als Tempel der Seelenzuflucht übersetzte Name scheint in diesem Tal einen Ruheplatz zu finden.
Die Anfänge reichen ins vierte Jahrhundert und zum indischen Mönch Huili zurück. In der Namenlegende erkennt er im gegenüberliegenden Hügel einen heiligen Berg seiner fernen Heimat. Die Reise wird für einen Augenblick zur Heimkehr.
Ein lebendiger Rückzugsort
Lingyin bleibt ein buddhistischer Tempel mit klösterlichem Leben und Gebet. Gläubige und Besucher gehen durch Hallen und Höfe. Äste unterbrechen Dachlinien, Licht und Geräusche verändern sich zwischen den Gebäuden. Ein alter Steinturm bringt das weite Tal auf die Größe eines stillen Details.
