Aus dem Journal

Yim Tin Tsai: Salz, Kapelle und Dorfgedächtnis

Yim Tin Tsai lebte einst von Salzgewinnung und Fischerei; im Hakka-Dorf entwickelte sich später eine ausgeprägte katholische Tradition. St.-Josephs-Kapelle, Salinen und Erhaltungsprojekte erzählen von Abwanderung und Rückkehr.

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Eine Insel, deren Name an Salz erinnert

Yim Tin Tsai liegt im Inner Port Shelter nahe Kau Sai Chau und Sharp Island. Der Name bewahrt die Erinnerung an die frühere Lebensgrundlage: Salzgewinnung und Fischerei trugen die Inselwirtschaft. Laut Regierungsangaben zogen die Vorfahren der Bewohner von Guan Lan in Guangdong zunächst nach Yim Tin auf dem Festland und später auf die Insel.

Eine Kapelle im Hakka-Dorf

Katholische Missionare begannen 1864 auf der Insel zu predigen; die St.-Josephs-Kapelle wurde 1890 errichtet. Die Regierung beschreibt Yim Tin Tsai als eines der wenigen Hakka-Dörfer mit stark katholischer Prägung. 2010 wurde die Kapelle als historisches Gebäude eingestuft; ihre Revitalisierung erhielt 2005 einen Award of Merit.

Erhaltungsarbeit nach der Abwanderung

Seit den 1960er Jahren zogen Bewohner zum Studium oder zur Arbeit fort, und die Insel wurde unbewohnt. Später gründeten sie das Salt and Light Preservation Centre, restaurierten Salinen und Häuser und begannen Bildungs- und Erhaltungsarbeit. Besucher können restaurierte Salinen, ein Ausstellungshaus und die Kapelle sehen. Die Revitalisierung der Salinen wurde 2015 ausgezeichnet.

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