Eine Liste der Regierung des Autonomen Gebiets Tibet aus dem Jahr 2019 führt das „Bambusflechten der Lhoba in Milin“ als regionales immaterielles Kulturerbe. Der Name verankert das Handwerk in der öffentlichen Kulturerbedokumentation von Milin. Die nationale Kommission für ethnische Angelegenheiten beschreibt eine breitere Warenwelt: Aus Bambus wurden Körbe, Matten, Käfige, Schnüre, Schalen, Becken, Tabletts und Regenkleidung gefertigt; die Stücke seien praktisch und fein gearbeitet.
Die regionale Liste ordnet das Flechten Milin zu, während die nationale Darstellung die Vielfalt der Formen zeigt. Zusammengenommen wird aus dem abstrakten Handwerksnamen eine Welt von Gegenständen, die hergestellt, getragen und benutzt wurden.
