Aus dem Journal

Zwei Fäden, zwei Aufgaben: Der Aufbau der Tu-Stickerei Panxiu in Huzhu

Bei der Tu-Stickerei Panxiu aus Huzhu arbeiten zwei gleichfarbige Fäden zusammen: Einer legt sich in Schlaufen entlang des Musters, der andere befestigt ihn am Stoff. So entsteht eine kräftige, reliefartige und haltbare Stickerei.

Zwei gleichfarbige Fäden wirken zusammen: Einer legt die Schlinge, der andere befestigt sie am Stoff; der Eintrag nennt sieben Seidenfarben. Originale redaktionelle Schemazeichnung; zur Veranschaulichung, kein Foto und kein vermessener Lageplan.
Zwei gleichfarbige Fäden wirken zusammen: Einer legt die Schlinge, der andere befestigt sie am Stoff; der Eintrag nennt sieben Seidenfarben. Originale redaktionelle Schemazeichnung; zur Veranschaulichung, kein Foto und kein vermessener Lageplan.

Ein Faden legt die Linie, der andere hält sie fest

Für die Tu-Stickerei Panxiu werden zwei gleichfarbige Fäden zugleich verwendet. Einer wird in Schlaufen entlang des Entwurfs gelegt; der andere läuft durch die Nadel und befestigt ihn am Stoff. Diese gemeinsame Bewegung erzeugt die dichte, erhabene Oberfläche. Der staatliche Eintrag zum immateriellen Kulturerbe beschreibt das Arbeiten ohne Rahmen: Eine Hand hält den Stoff, die andere führt die Nadel.

Die Fäden haben getrennte Aufgaben, bilden aber einen Arbeitsgang. Der aufgelegte Faden zeichnet die sichtbare Spur, der Nähfaden verankert sie im Grundstoff. Das Ergebnis ist dicht und robust; die geschwungenen Erhebungen fangen das Licht.

Ein Handwerk in den Gemeinden von Huzhu

Der Eintrag zum immateriellen Kulturerbe verortet Panxiu im Autonomen Kreis Huzhu der Tu und nennt unter anderem Donggou, Dongshan, Wushi, Songduo und Danma. Als Untergrund dient häufig schwarzer Baumwollstoff; verwendet werden sieben Seidenfarben, darunter Rot, Gelb, Grün, Blau, Violett und Weiß. Die Motive reichen von fünfblättrigen Pflaumenblüten und Wolken bis zu Figuren und buddhistischen Bildern.

Jedes Werk verbindet Grundstoff, Farbwahl und ein von Hand gesticktes Muster. Der Eintrag beschreibt die Weitergabe innerhalb von Familien: von Müttern an Töchter sowie zwischen Schwestern, Schwägerinnen und anderen Verwandten. In den genannten Gemeinden bleibt das Verhältnis der beiden Fäden das Erkennungsmerkmal: Einer formt die Linie, der andere hält sie auf dem Stoff.

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  1. Zwei gleichfarbige Fäden wirken zusammen: Einer legt die Schlinge, der andere befestigt sie am Stoff; der Eintrag nennt sieben Seidenfarben. Originale redaktionelle Schemazeichnung; zur Veranschaulichung, kein Foto und kein vermessener Lageplan.© 2026 IFreeing · Rechteinformationen Quelle des Fotos ↗ Proportional verkleinert und ohne Beschnitt in WebP umgewandelt. Keine Objekte hinzugefügt, entfernt oder rekonstruiert.