Aus dem Journal

Ziyang-Tee: Arbeit an den Hängen Süd-Shaanxis

Verfolgen Sie den Weg des Ziyang-Tees: von der Ernte am Berghang und dem handgeformten Maojian bis zur Dorfwerkstatt und einem Hof, der mit dem Handel nach Norden verbunden ist.

Die Ernte richtet sich nach den Hängen

Ziyang liegt im Daba-Gebirge am oberen und mittleren Lauf des Han-Flusses. Die Produktionsaufzeichnungen des Kreises halten fest, dass die Frühlingsernte an tieferen und höheren Hängen zu unterschiedlichen Zeiten beginnt. Auch die Pflückstandards unterscheiden sich: von zarten Knospen bis zu reiferen Blättern. An steilen Hängen bestimmen solche Entscheidungen sowohl die Arbeit beim Pflücken als auch das, was in der Werkstatt ankommt.

Frische Blätter werden in luftdurchlässigen Körben getragen, an einem kühlen Ort ausgebreitet und zeitnah weiterverarbeitet. Der Kreiseintrag beschreibt, wie die Blätter nach Sorte und Zustand sortiert werden. Tee beginnt hier mit einer Folge praktischer Entscheidungen: wann gepflückt wird, wie die Blätter transportiert werden und wie jede Partie getrennt bleibt.

Vom frischen Blatt zum Maojian

Ein Bericht zum Kulturerbe der Provinz beschreibt eine traditionelle Verarbeitung von Hand. Die Blätter werden ausgebreitet und sortiert, dann zum Fixieren in einer Pfanne erhitzt. Der Hersteller wendet und hebt sie; sobald sie dunkler werden und frisch duften, nimmt er sie heraus und lässt sie abkühlen. Danach rollt er sie, zunächst sanft und dann mit stärkerem Druck, bis sich schmale Stränge bilden.

Nach einer ersten Trocknung werden die teilweise getrockneten Blätter aufgeschichtet und für eine kurze Ruhezeit abgedeckt. Anschließend rollt der Hersteller sie mit beiden Handflächen in entgegengesetzte Richtungen, zieht die Stränge fester und bringt ihre hellen Spitzen zum Vorschein. Die Blätter werden zum Trocknen ausgebreitet und schließlich gesiebt. Erhitzen, Abkühlen, Rollen und Ruhen geben dem Maojian gemeinsam seine Form.

Heute stehen Handarbeit, Maschinen und Produktionsstandards nebeneinander. Ein Bericht über Ziyang-Tee aus dem Jahr 2026 beschreibt, wie Hersteller handwerkliche Fertigkeiten in ausgewählten Arbeitsschritten bewahren und andernorts moderne Geräte und kontrollierte Verfahren einsetzen. Die Methoden gehören damit zu derselben Branche und nicht zu getrennten Epochen.

Eine Produktionsaufzeichnung des Kreises nennt weitere Schritte der Handverarbeitung: erneutes Rollen, Rösten, Formen der Stränge und Herausarbeiten ihrer hellen Spitzen, gefolgt von weiterem Trocknen und abschließender Bearbeitung. Die Liste zeigt, dass die Form in mehreren Durchgängen aus Wärme und Handarbeit entsteht.

Ein Porträt von 2026 stellt außerdem Zeng Chaohe vor, einen 71-jährigen anerkannten repräsentativen Erben der Shaanxi-Maojian-Herstellung. Er denkt darüber nach, wie traditionelle Techniken in einer modernen Produktionsumgebung weiterbestehen können, und bewahrt die Handarbeit in ausgewählten Kernschritten.

Eine Tee-Werkstatt im Dorf

Ein Bericht des Landwirtschaftsamts Ankang aus dem Jahr 2025 verortet die Werkstatt für handgefertigten Tee im Dorf Qingzhong, Gemeinde Chengguan. Als Werkstatt des Kulturerbes der Provinz vermittelt sie das Verfahren für den Tributtee Ziyang-Maojian. Der Bericht nennt den Besucher aus Xi’an, Chen Chao, und hält fest, dass er das Handwerk dort ausprobierte, während die Werkstatt ihre ersten Besucher empfing.

In einer Werkstatt wird die Herstellung sichtbar: Frische Blätter durchlaufen eine Abfolge von Hitze und Handbewegungen, und die fertige Form spiegelt diese wiederholten Handgriffe wider. Der Bericht verbindet einen dörflichen Handwerksort mit Besuchern, die sehen möchten, wie Tee entsteht, und führt die Geschichte von der Produktion am Berghang zum öffentlichen Lernen weiter.

Teebedeckte Hänge und nahe gelegene Gebäude aus derselben Haoping-Studie; dies ist kein Foto der im Artikel beschriebenen Werkstatt des Qingzhong-Betriebs.
Teebedeckte Hänge und nahe gelegene Gebäude aus derselben Haoping-Studie; dies ist kein Foto der im Artikel beschriebenen Werkstatt des Qingzhong-Betriebs.

Gildenhalle und nördlicher Markt

Derselbe Bericht beschreibt, wie Besucher den steingepflasterten Hof der Gildenhalle der Fünf Nordprovinzen betreten, wo ein Führer die Geschichte des Teehandels erklärt. Die Halle bietet einen Ort, um darüber nachzudenken, wie die Bergproduktion mit Käufern jenseits der Region verbunden war.

Der Weg des Ziyang-Tees lässt sich an drei Orten verfolgen: am Hang, wo die Blätter gepflückt werden, in der Werkstatt, wo Wärme und Handdruck sie formen, und im Hof, wo Führer vom Handel erzählen. Zusammen zeigen diese Orte, wie ein einzelnes Blatt Landschaft, Handwerk und Austausch verbindet.

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Bildquellen und Bildrechte
  1. Teebedeckte Hänge und nahe gelegene Gebäude aus derselben Haoping-Studie; dies ist kein Foto der im Artikel beschriebenen Werkstatt des Qingzhong-Betriebs.Bingchi Su and Mengqi Yao / 苏冰池、姚梦琪 · CC BY 4.0 · CC BY 4.0 Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗