Ein Bericht zum Kulturerbe der Provinz beschreibt eine traditionelle Verarbeitung von Hand. Die Blätter werden ausgebreitet und sortiert, dann zum Fixieren in einer Pfanne erhitzt. Der Hersteller wendet und hebt sie; sobald sie dunkler werden und frisch duften, nimmt er sie heraus und lässt sie abkühlen. Danach rollt er sie, zunächst sanft und dann mit stärkerem Druck, bis sich schmale Stränge bilden.
Nach einer ersten Trocknung werden die teilweise getrockneten Blätter aufgeschichtet und für eine kurze Ruhezeit abgedeckt. Anschließend rollt der Hersteller sie mit beiden Handflächen in entgegengesetzte Richtungen, zieht die Stränge fester und bringt ihre hellen Spitzen zum Vorschein. Die Blätter werden zum Trocknen ausgebreitet und schließlich gesiebt. Erhitzen, Abkühlen, Rollen und Ruhen geben dem Maojian gemeinsam seine Form.
Heute stehen Handarbeit, Maschinen und Produktionsstandards nebeneinander. Ein Bericht über Ziyang-Tee aus dem Jahr 2026 beschreibt, wie Hersteller handwerkliche Fertigkeiten in ausgewählten Arbeitsschritten bewahren und andernorts moderne Geräte und kontrollierte Verfahren einsetzen. Die Methoden gehören damit zu derselben Branche und nicht zu getrennten Epochen.
Eine Produktionsaufzeichnung des Kreises nennt weitere Schritte der Handverarbeitung: erneutes Rollen, Rösten, Formen der Stränge und Herausarbeiten ihrer hellen Spitzen, gefolgt von weiterem Trocknen und abschließender Bearbeitung. Die Liste zeigt, dass die Form in mehreren Durchgängen aus Wärme und Handarbeit entsteht.
Ein Porträt von 2026 stellt außerdem Zeng Chaohe vor, einen 71-jährigen anerkannten repräsentativen Erben der Shaanxi-Maojian-Herstellung. Er denkt darüber nach, wie traditionelle Techniken in einer modernen Produktionsumgebung weiterbestehen können, und bewahrt die Handarbeit in ausgewählten Kernschritten.