Der Tempel des Großen Buddha liegt an der Minzhu-Weststraße in Ganzhou, dem Stadtbezirk, in dem die Regierung von Zhangye sitzt. Die städtische Denkmalschutzbeschreibung bezeichnet die Haupthalle als buddhistischen Bau der Westlichen Xia und den liegenden Buddha als Holzrahmenplastik mit Lehmüberzug. Die lange, ruhige Figur füllt den Innenraum; ihre Größe wird unter dem Holzdach unmittelbar erfahrbar. Der Tempel umfasst mehr als 30.000 Quadratmeter und steht unter nationalem Denkmalschutz.
Aus dem Journal
Ein liegender Buddha in der Altstadt
Im Mittelpunkt des Großen-Buddha-Tempels von Zhangye steht ein großer, innen auf einer Holzkonstruktion modellierter und mit Lehm verkleideter liegender Buddha. Seine Halle aus der Zeit der Westlichen Xia liegt in einem Komplex mit späteren Türmen und Hallen.
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Die Figur in der Halle
Bauten aus späteren Jahrhunderten
Der Tempelkomplex bewahrt Gebäude aus verschiedenen Zeiten. Die städtische Darstellung nennt die Amitabha-Tausend-Buddha-Pagode sowie Glocken- und Trommeltürme aus der Ming-Zeit und eine Gildehalle aus Shanxi aus der Qing-Zeit. Diese Bauten zeigen, wie ein religiöser Bezirk neue Funktionen und Förderer aufnahm. Die Gildehalle verweist auf Kaufmannsgemeinschaften, die Pagode setzt einen vertikalen Akzent. Auch das Bezirksmuseum Zhangye ist in der Anlage untergebracht und bringt seine Sammlungen in den historischen Ort ein.
Ein Stadttempel in der Oasenregion
Zhangyes Geschichte reicht bis zur 111 v. Chr. eingerichteten Han-Kommandantur zurück; die Oasenstadt blieb ein Zentrum am Hexi-Korridor. Der Tempel macht diese lange Stadtgeschichte durch Architektur und Skulptur erfahrbar, nicht durch eine Grenzmauer oder Höhlen an einer Felswand. Der liegende Buddha ist für eine Innenhalle geschaffen, in der Holzkonstruktion und Lehmoberfläche den Blick formen. Die Feuchtgebiete des Heihe und die archäologische Stätte Heishuiguo erinnern daran, dass Wasser, Verwaltung und Bewegung durch den Korridor für das Wachstum der Stadt wichtig waren.