Aus dem Journal

Vierhundertneunundzwanzig Studierende

Eine Privatschule, die 1919 Universität wurde und am 30. Juli 1937 niederbrannte.

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Aus einer Privatschule

Nankai begann als Privatunternehmen und behielt diesen Charakter lange. Sie wuchs aus der 1904 von den Pädagogen Yan Xiu und Zhang Boling gegründeten Schule von Nankai und wurde 1919 als Universität mit den Fakultäten Literatur, Naturwissenschaften und Handel eingerichtet. Die private Gründung prägt die Selbstbeschreibung der Institution: keine staatliche Akademie mit garantiertem Budget, sondern ein Ruf, der auf Lehre beruhte und nicht auf Stiftung. Vor dem Krieg hatte sie drei Fakultäten und zwölf Fachbereiche, aber nur 429 Studierende und 110 Beschäftigte, eine kleine Schule, die die Quellen für ihre Strenge rühmen. Eine Universität von vierhundert Studierenden ist eine Schule, in der die Lehrenden den Jahrgang kennen.

Nankai-Universität
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Der neunundzwanzigste und der dreißigste

Am 29. Juli 1937 bombardierten japanische Flugzeuge Tianjin und den Campus von Nankai und zerstörten die Xiushan-Halle und das Zhiqin-Gebäude. Am nächsten Tag plünderte und verbrannte die Armee, was übrig war, darunter die Muzhai-Bibliothek. Die beiden Tage werden gewöhnlich zusammen genannt, weil sie ein einziger Vorgang in zwei Stufen waren: das Bombardement nahm die Gebäude, das Feuer die Bücher. Was danach geschah, gehört zur selben Geschichte. Im August 1937 ordnete das Bildungsministerium Nankai, Peking und Tsinghua an, eine vorläufige nationale Universität in Changsha zu gründen, mit Zhang Boling gemeinsam mit Jiang Menglin und Mei Yiqi im ständigen Ausschuss, die Anordnung, aus der die Südwestverbundene Universität wurde.

Was der Name trägt

Der heutige Zuschnitt der Institution misst die zurückgelegte Strecke. Nankai verfügt heute über 3.751.100 Quadratmeter Grundfläche auf den Campi Balitai, Jinnan und TEDA, wobei das historische Balitai-Campus der gesetzliche Sitz ist. Ende Dezember 2024 hatte sie 2.350 Vollzeit-Lehrende, darunter 1.006 Professoren, 924 außerplanmäßige Professoren und 1.394 Doktorväter, sowie 35.546 Vollzeitstudierende, davon 17.264 im Grundstudium, 12.155 im Hauptstudium und 6.127 als Doktoranden. 2018 bot sie 80 Bachelor-, 231 Master- und 172 Promotionsprogramme mit 28 Postdoc-Stellen. Zu ihren Ehemaligen und Lehrenden zählen Zhou Enlai, der erste Premierminister der Volksrepublik China, und die Nobelpreisträger Chen Ning Yang und Tsung-Dao Lee.

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Bildquellen und Bildrechte
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