Ein Bericht aus Xining von 2024 beschreibt Zasui-Suppe aus Rind- oder Schafskopf, Herz, Zunge, Darm und Magen. Die Innereien werden gewaschen und weich gekocht. Danach legt man die Stücke beiseite und stellt jede Portion auf Bestellung zusammen. In einem Laden nahe der Zhifang-Straße wählt ein Verkäufer die Stücke aus, taucht sie in heiße Brühe, gibt Knoblauchsprossen dazu und füllt die Schale mit Suppe. Vor dem Versinken in der Brühe sind die Zutaten sichtbar. Kopf, Kutteln, Zunge und Darm können verschieden kombiniert werden; jedes Stück hat eine eigene Konsistenz.
Aus dem Journal
Eine Schale Zasui-Suppe vor Tagesanbruch in Xining
Ein Bericht aus Xining von 2024 begleitet Innereien-Suppe vom sorgfältigen Waschen und langsamen Garen bis zum schnellen Servieren mit Knoblauchsprossen, heißer Brühe und Hefebrot.

Eine Schale vor Tagesanbruch
Von der Konsistenz zum Tisch
Der Bericht verbindet Zasui mit Hefebrot und nennt frühe Öffnungszeiten bestimmter Läden: Einer öffnete um 4.30 Uhr, ein anderer war um zehn noch gut besucht. Ein Ladenbesitzer sagte an anderer Stelle, das Reinigen der Zutaten und langsame Kochen der Brühe dauere sieben oder acht Stunden. Die genannten Öffnungszeiten und Vorbereitungen stellen eine schnell servierte Schale den vielen Arbeitsstunden vor der Öffnung gegenüber. Heiße Brühe, gehacktes Grün und Brot ergeben ein kompaktes Frühstück: Fleisch und Suppe in einer Schale, ein weiches Stück Brot daneben. Eine lokale Redensart im Artikel nennt die Suppe ein Essen, das „nicht wartet“ – gemeint sind die frühen Stunden und der Besuch, solange noch Brühe im Topf ist. In einem Laden würzen Gäste nach dem Servieren mit Chili und Essig. Die Küche hat die Zutaten bereits gereinigt und gekocht; Schärfe und Säure bestimmt der Gast.