Aus dem Journal

Von Galongla nach Beibeng: Motuos neun Höhenstufen

Auf der Straße vom Galongla-Tunnel nach Beibeng führt eine Fahrt von wenigen Stunden aus dem Gletschergebirge zu Bananenstauden, Bambus und Obstgärten.

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Blick von oben auf das Dorf Beibeng, die Felder und die bewaldeten Talhänge.
Das Dorf Beibeng und seine Felder im warmen, tief gelegenen Tal von Motuo. Das Foto zeigt nur den unteren Endpunkt des Höhenprofils, nicht die gesamte Strecke von Galongla nach Beibeng.

Eine Straße durch wechselnde Höhen

Von Bomi aus führt die Straße durch den Galongla-Tunnel auf etwa 3.700 Metern und fällt anschließend nach Süden zum Kreis Beibeng ab, der unter 1.000 Metern liegt. Ein Routenbericht des Tourismusamts Nyingchi aus dem Jahr 2023 sagt, dass die Abfahrt einige Stunden dauert und durch Motuos neun vertikale Naturzonen führt. Die Größenordnung lässt sich leicht vorstellen: ein hoch über den Wolken liegender Tunnel, dann die lange Abfahrt entlang des Yarlung Tsangpo zu einem warmen Flusstal.

Das geografische Profil der Stadt Nyingchi erklärt den starken Wandel. Der relative Höhenunterschied zwischen den höchsten und tiefsten Punkten beträgt 7.627 Meter; zwischen den Gebirgsketten sind Flusstäler eingeschnitten. Auf der Zhamo-Straße wird diese Vertikalität zur Reise, auf der sich nicht nur Höhenmeter, sondern auch Pflanzen und Dorfbilder am Straßenrand verändern.

Bei Kilometer 52 rückt der Wald an die Straße

Hinter dem Straßenpunkt 52K tauchen hohe Nadelbäume in den Wolken auf und verschwinden wieder, beschreibt das Tourismusamt. Es nennt Tannen, Moose, Rhododendren, Bäche und Wasserfälle entlang der Abfahrt von Galongla. Die Straße wird zur schmalen Bühne des Wandels: Wer durch die Schlucht fährt, sieht Wald, Wasser und Wetter zugleich. Die sommerlichen Wasserfälle hebt das Amt als besonderen Reiz der Route hervor.

Dies ist keine abgelegene Wildnis, die vom Reiseverkehr getrennt wäre. Die Straße verbindet den Gebirgspass mit den Dörfern darunter; ihre Kurven machen den Höhenwechsel zu einem Teil der alltäglichen Wege zwischen Bomi und Motuo. Die Fahrt beginnt an gletscherbedeckten Hängen und öffnet sich allmählich zu einem wärmeren, grüneren Tal.

Bananen und Bambus im Dorf Madi

Im Dorf Madi bekommt dieselbe Straße einen anderen Charakter. Das Tourismusamt beschreibt wiegende Bananenblätter, Bambushaine und kleine Felder rund um die Siedlung. In den Dorfgärten können Besucher Obst pflücken. Solche Alltagsdetails machen den Höhenwechsel sichtbar: Hinter dem kühleren Bergwald treten bewirtschaftete Flächen und Obstbäume ins Bild.

Das Amt gibt an, dass das Dorf Dexing 7,8 Kilometer vom Verwaltungssitz Motuo entfernt ist und Monpa 97 Prozent seiner Bevölkerung ausmachen. Mispel-, Pomelo- und Bananenbäume umgeben viele Häuser. Vom hohen Pass bis zu diesen Gärten ist die Reise keine schematische Zeichnung, sondern eine Straße zwischen Dörfern, auf der sich der Höhenwechsel in den Pflanzen und dem Blick vor den Häusern zeigt.

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  1. Das Dorf Beibeng und seine Felder im warmen, tief gelegenen Tal von Motuo. Das Foto zeigt nur den unteren Endpunkt des Höhenprofils, nicht die gesamte Strecke von Galongla nach Beibeng.unknown; page credits source to 墨脱文旅 · No independent license stated Quelle des Fotos ↗