Ein bewaldetes Tal wurde zur Wasserquelle der Stadt Laut der Chronik der Provinz Jilin wurde Jingyuetan 1934 künstlich als erste städtische Wasserquelle Changchuns angelegt. Eine spätere historische Darstellung verfolgt das System vom Einzugsgebiet des Flusses Xiaohéyán über den Stausee, den Entnahmepunkt und unterirdische Anlagen bis zu einem Wasserwerk in Nanling; die Versorgung der Stadt begann im Januar 1936. Der geschwungene See und die bewaldeten Hänge sind somit eine geplante Wasserlandschaft und kein unberührtes Becken.

Für das Wasserwerk wurden Bewohner umgesiedelt und Arbeitskräfte eingesetzt Ein historischer Beitrag von 2020 berichtet, dass 703 Haushalte mit rund 3.900 Menschen von dem für den Stausee beanspruchten Land umgesiedelt wurden. Er beschreibt einen Erddamm, einen Überlauf und eine Wasserentnahmestelle, die ein japanischer Bauunternehmer mit aus anderen Teilen Chinas angeworbenen Arbeitskräften errichten ließ. Die neue Wasserquelle erforderte ein großes Becken und verdrängte Menschen, die bereits an diesem Ort lebten.

Bäume sollten die Wasserversorgung schützen 1935 stellte eine Aufforstungsstelle einen Zehnjahresplan auf, um die zum Stausee hin entwässernden Hänge und Schluchten zu bepflanzen. In der historischen Darstellung werden der Forstverwalter Sun Naiying und der technische Leiter Chen Xicheng als Beteiligte genannt. Die Bäume sollten das Einzugsgebiet schützen und Erosion begrenzen; damit wurde Waldpflege Teil der Wasserbewirtschaftung. Die örtliche Chronik beschreibt den umliegenden Wald ebenfalls als angepflanzt und führt etwa dreißig Baumarten auf.

Reparaturen und öffentlicher Zugang gaben dem Stausee ein zweites Leben Laut dem historischen Bericht war die Wasseranlage bis 1948 beschädigt und wurde durch Notreparaturen an Stromversorgung und Maschinen innerhalb von sechs Tagen wiederhergestellt. Die Chronik zeichnet nach, wie der Stausee später für saisonale Spaziergänge, Radfahren und Wintersport genutzt wurde. Öffentliche Zugänge brachten Wege und Aktivitäten in eine Landschaft, die weiterhin vom Damm, den Wasseranlagen und dem bepflanzten Einzugsgebiet geprägt wird.

Wasser, Bäume und Boden müssen weiterhin überwacht werden Neuere Regierungsberichte zeigen, dass die Pflege praktische Arbeit bleibt. Ein Bericht der Provinz vom März 2026 beschrieb Bodenerosion und umgestürzte Bäume nahe dem Wald-Badegebiet und teilte mit, dass Ufersanierungen im Gang seien. Im September 2026 meldete die Umweltbehörde der Provinz, bei einer öffentlichen Wissenschaftsveranstaltung in der Bucht Yishui (溢水湾) Proben des benthischen Lebens entnommen zu haben. In ihrem Bericht werden Schnecken, Larven von Wasserinsekten und Eintagsfliegennymphen als Organismen genannt, die zur Überwachung der Wasserökologie herangezogen werden. Feldteams überprüften Ufer, Wasser und Vegetation im Rahmen getrennter Sanierungs- und Überwachungsarbeiten.