Das 1978 in Leigudun im heutigen Suizhou ausgegrabene Grab gehörte dem Marquis Yi von Zeng. Es liegt nicht im Yunyang-Bezirk von Shiyan. In den hölzernen Grabkammern befand sich eine außergewöhnliche Ansammlung von Objekten, darunter Musikinstrumente und Bronzegefäße. Ihre Anordnung bietet einen umfassenderen Rahmen für die Glocken als das vertraute Bild des Glockengestells allein.
Aus dem Journal
Das Grab hinter den Glocken
In Leigudun bei Suizhou zeigen die berühmten Glocken im Grab des Marquis Yi eine Bestattung mit Instrumenten, Gefäßen und der geordneten Welt eines Herrschers.
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Ein Fund in Leigudun
Ein Ensemble rund um einen Herrscher
Die Glocken gehörten zu einer größeren Musikwelt, zu der auch Steinglockenspiele und andere Instrumente zählten. Bronzegefäße, Inschriften und Grabkammern helfen Archäologen, Rang, Ritual und Verbindungen zwischen Zeng und benachbarten Staaten zu deuten. Der Name Zeng ist wichtig: Das Grab bewahrt die Identität eines bestimmten Gemeinwesens, auch wenn seine Objekte Teil einer umfassenderen regionalen Austauschgeschichte sind.
Fundort und Sammlung
Die Ausgrabungsstätte liegt weiterhin in Suizhou, während der berühmte Glockensatz im Provinzmuseum Hubei in Wuhan aufbewahrt wird. Von den konservierten Instrumenten lässt sich gedanklich zu den Kammern zurückgehen, in denen sie standen. Vor Ort gibt die Form der Bestattung den Objekten einen räumlichen Zusammenhang; im Museum ermöglichen Konservierung und Ausstellung einen genauen Blick auf Material und Inschriften. Gemeinsam halten beide Orte den Fund präsent.


