Niangpi beginnt mit einem festen Teig aus Weizenmehl und alkalischem Wasser. In einem Ernährungseintrag von 2024 beschreibt die Regierung des Bezirks Huangzhong, wie der Teig in Wasser geknetet und ausgewaschen wird, bis sich die Stärke löst und die verbleibende Masse schwammartig wird. Gekocht heißt sie Mianjin: Gluten mit wabenartiger Struktur. Die trübe Flüssigkeit bildet den zweiten Bestandteil.
Die Flüssigkeit wird gerührt und in einer flachen Schale über kochendem Wasser gegart; alternativ lässt man die Stärke absetzen und dämpft sie dann. Abgekühlt entsteht ein Fladen, der in lange Streifen geschnitten wird. Ein Teig liefert so zwei Texturen: einen glatten, biegsamen Fladen und poröses, weiches Gluten.

