Aus dem Journal

Penha- und A-Ma-Hügel: Macao von seinen Höhenzügen aus lesen

Penha- und A-Ma-Hügel prägten Macaos ältere Landschaft mit religiösen Orten, Hafenzufahrten und einer gemeinsamen historischen Pfarrei. Ihre Umgebung hat sich seither verändert.

Die Kapelle Unserer Lieben Frau von Penha auf dem Hügel über Macao.
Die Kapelle Unserer Lieben Frau von Penha auf dem Hügel über Macao.

Penha und A-Ma in der historischen Landschaft

Penha- und A-Ma-Hügel gehörten zur früheren Pfarrei St. Laurentius, einem der ältesten Pfarrgebiete Macaos. Penha wurde auch Bischofshügel genannt. Sein Höhenzug und der A-Ma-Hügel bildeten eine Landschaft aus Kapellen, Wohnhäusern, städtischen Ämtern und Hafenzufahrten.

Von der Penha-Kapelle blickt man über die Flussmündung in Richtung Taipa, Coloane, Perlfluss und Wanzai. Auf dem A-Ma-Hügel befanden sich die Santiago-Festung, ein Munitionslager und eine Kapelle. Die Orte standen geografisch miteinander in Beziehung, doch ihre Gebäude erfüllten verschiedene Aufgaben: Gebet auf dem Höhenzug, Verteidigung am Hafen und städtisches Leben dazwischen.

Eine historische Karte der Gegend um Typa und Macao aus der Zeit um 1780.
Eine historische Karte der Gegend um Typa und Macao aus der Zeit um 1780.

A-Ma-Hügel und das frühere Hafenufer

Auf dem A-Ma-Hügel nahe dem Hafen standen einst eine Santiago-Festung, ein Munitionslager und eine Kapelle. Der Penha-Hügel, auch Bischofshügel genannt, erhob sich auf der anderen Seite der früheren Pfarrei St. Laurentius. Die Höhenzüge vereinten Gottesdienst, Verteidigung und Hafenzufahrten in einer gemeinsamen Landschaft.

Der Vorplatz des A-Ma-Tempels erweitert das Tempelgelände weiterhin zu einem Platz, auf dem sich Gläubige versammeln. Ufer und Gebäude haben sich im Lauf der Zeit verändert; die beiden Hügel bleiben jedoch unterscheidbare Wahrzeichen im historischen Zentrum Macaos.

Eine alte Aussicht in der modernen Stadt lesen

Die historischen Beschreibungen der Höhenzüge entstanden, bevor die spätere Stadtentwicklung und Landgewinnung die Uferlinie veränderten. Ihre Aufzählungen von Inseln und Gewässern bewahren ein Bild Macaos als Hafenlandschaft. Heutige Gebäude und aufgeschüttetes Land lassen diese Geografie anders erscheinen.

Penha-Kapelle und A-Ma-Tempel bieten zwei unterschiedliche Zugänge zu dieser Landschaft: ein Heiligtum auf dem Hügel, das mit dem Blick über die Flussmündung verbunden ist, und einen Tempelvorplatz, an dem weiterhin gebetet wird. Die Hügel verbinden die Orte geografisch, aber nicht als eine einzige Institution oder Tradition. Gemeinsam helfen sie, die frühere Beziehung der Halbinsel zu Wasser, Siedlung und Bewegung zu verstehen.

Der Hügel und die umliegende Uferlinie, über Macaos Wasser hinweg gesehen.
Der Hügel und die umliegende Uferlinie, über Macaos Wasser hinweg gesehen.
Macaos Hafen und Praia Grande auf einem historischen Ölgemälde, nicht auf einer modernen Fotografie.
Macaos Hafen und Praia Grande auf einem historischen Ölgemälde, nicht auf einer modernen Fotografie.
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  1. Yumeto / CC BY-SA 4.0 · CC BY-SA 4.0 Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗
  2. Eine historische Karte der Gegend um Typa und Macao aus der Zeit um 1780.Alexander Hogg / Public domain · Public domain Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗
  3. Der Hügel und die umliegende Uferlinie, über Macaos Wasser hinweg gesehen.lienyuan lee / CC BY 3.0 · CC BY 3.0 Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗
  4. Macaos Hafen und Praia Grande auf einem historischen Ölgemälde, nicht auf einer modernen Fotografie.Possibly Sunqua (active 1830–1870) / Public domain · Public domain Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗