An einer ansteigenden Straße oberhalb des unteren Hafengebiets tritt die alte Maurische Kaserne neben dem Barra-Hügel ins Blickfeld. Das Backstein- und Steingebäude ist von arabischer und gotischer Architektur beeinflusst und liegt am Hang. Es ist kein freistehender Palast auf ebenem Grund, sondern ein großes Bauwerk, das sich in eine Straße am Hügel einfügt.
Entworfen wurde das Gebäude von António Alexandrino de Melo; fertiggestellt wurde es 1874. Ursprünglich hieß es Maurische Kaserne, auf Portugiesisch Quartel dos Mouros, und war auch als Wasserpolizeistation bekannt. Die Namen verweisen auf wechselnde institutionelle Nutzungen, während das Mauerwerk dem Gebäude eine unverwechselbare Gestalt gibt.



