Langmusi ist ein Ort im Kreis Luqu der Autonomen Tibetischen Präfektur Gannan. Das Profil der Präfektur verortet ihn 86 Kilometer südlich des Kreisortes Luqu. Hier entspringt der Bailong; ein ostwärts fließender Bach durchquert die Siedlung. Der Wasserlauf macht die Geografie des Ortes besonders anschaulich: Ufer und Provinzgrenze treffen im selben kleinen Raum aufeinander.
Aus dem Journal
Langmusi: Ort und Klöster an beiden Ufern
In Langmusi trennt ein ostwärts fließender Bach das Gansu-Kloster am Nordufer vom Sichuan-Kloster am Südufer. Der Ort erstreckt sich über beide Seiten der Provinzgrenze.
In diesem autonomen Bezirk · Autonome Tibetische Präfektur Gannan ↗Ein Ort im Süden von Luqu
Zwei Klöster an einem Bach
Am Nordufer steht das Langmusi-Kloster in Gansu, am Südufer das Ged-Kloster in Sichuan. Die beiden Einrichtungen liegen einander über dem Bach gegenüber; der Ort reicht zugleich über die Provinzgrenze hinweg. Derselbe Wasserlauf, an dem der Bailong beginnt, ordnet den Siedlungsraum und setzt die beiden Ufer zueinander in Beziehung, ohne die Klöster zu einem einzigen zu machen. Das Kreisprofil von Luqu nennt Langmusi unter den Orten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Eine gemeinsame Landschaft am Flussursprung
Die Quelle des Bailong verleiht Langmusi Bedeutung über seine Verwaltungslage hinaus. Der Bach fließt durch eine Siedlung mit religiösen Einrichtungen und Wohnhäusern in zwei Provinzen und setzt seinen Weg nach Osten fort. Quelle, Siedlung und Grenze bilden die prägende Geografie: Ein kleiner Wasserlauf vereint den Ursprung eines großen Flusses mit dem Leben eines Ortes über Provinzgrenzen hinweg.
