Im Nationalen Bergbaupark Jinchuan schneidet der Tagebau südwestlich des Zentrums von Jinchang tief in das Gelände. Das städtische Kultur- und Tourismusbüro beschreibt begrünte Hänge, rekultivierte Abraumflächen und Wege durch die Bergbaulandschaft. Der Tagebau vermittelt unmittelbar die Größenordnung der Förderung, aus der die Stadt hervorging. Straßen und Parks in der Nähe zeigen, wie eine Industrielandschaft Teil des alltäglichen Stadtlebens wurde.
Aus dem Journal
Jinchang, eine Stadt rund um Nickel
Jinchang entstand als Stadt für den Nickelbetrieb Jinchuan. Tagebau, Unternehmensgeschichte und Wohnviertel machen die Verbindung zwischen Rohstoffabbau und Stadtentwicklung sichtbar.
In derselben Stadt · Jinchang ↗Die Mine am Stadtrand
Vom Unternehmen zur Stadt
Die groß angelegte Erschließung der Lagerstätte Jinchuan begann 1958 und zog Arbeiter und Bauleute aus dem ganzen Land an. Das Stadtprofil beschreibt Jinchang als einen Ort, der entstand, weil Mine und Unternehmen eine städtische Basis benötigten. 1981 wurde Jinchang zur Stadt auf Präfekturebene. Der Name verbindet Zeichen aus Jinchuan und Yongchang und bringt so das Bergbaugebiet mit dem älteren Kreis zusammen. Nickel- und Kobaltproduktion prägten Beschäftigung, Zuwanderung und öffentliches Selbstverständnis; die moderne Geschichte der Stadt ist untrennbar mit dem Industrieprojekt verbunden.
Eine moderne Stadt im Korridor
Die 1981 gegründete Stadt vereinte den Bezirk Jinchuan und den Kreis Yongchang unter einer Verwaltung auf Präfekturebene und brachte damit ein neues Industriezentrum in die Mitte des Hexi-Korridors. Der Tagebau von Jinchuan und die benachbarten Viertel zeigen, wie der Rohstoffabbau die Stadtform prägte. Jinchangs moderne Geschichte ist industriell und städtisch zugleich: Mine, laufender Betrieb und Stadt entwickelten sich gemeinsam.
