Eine 2018 veröffentlichte Kreisordnung nennt die Gemeinde Jiezi als Verwaltungseinheit des Autonomen Kreises Xunhua der Salar. Ein älterer Bericht zur Salar-Geschichte zeigt eine andere Karte. In der Qing-Zeit fasste ein „Gong“ Dörfer um den Kreissitz zusammen und teilte sich in westliche und östliche Gruppen. Der Huanghe fließt durch das Tal von West nach Ost; deshalb hieß der Westen „oberer“ und der Osten „unterer“ Bereich. Im frühen System der zwölf Gong gehörte Jiezi zum Westen.
Aus dem Journal
Von zwölf Gong zu vier: Namen in der Salar-Flusstälerkarte
Jiezi erscheint auf zwei Karten von Xunhua an unterschiedlichen Stellen: Eine 2018 veröffentlichte Kreisordnung nennt eine Gemeinde, ein älterer Salar-Geschichtsbericht eine westliche Einheit des „Gong“. Die Fließrichtung des Huanghe erklärt die historische Orientierung.

Siedlungen ober- und unterhalb des Flusses
Dorfgruppen über die Zeit hinweg
Der historische Bericht setzt die ersten zwölf Gong in die Yongzheng-Zeit und beschreibt sie als Dorfgemeinschaften, nicht als heutige Kreise oder Gemeinden. Die westliche Liste umfasst Jiezi, Caotanba, Chajia, Bie lie, Chahandasi und Suji; im Osten stehen Qingshui, Mengda und weitere Siedlungen. Später wurden Caotanba und Bie lie mit benachbarten Einheiten zusammengelegt; die historischen Bezeichnungen verfestigten sich als Obere Vier und Untere Vier Gong. Die Richtungen folgen dem Lauf des Huanghe von West nach Ost.
Die 2018 veröffentlichte Ordnung nennt die Gemeinde Jiezi, während die historischen Gong einem anderen Verwaltungssystem angehörten. Im Vergleich zeigen die Namen, wie ältere Regionalgeografie neben einer modernen Gemeindekarte steht; der Flusslauf erklärt die historischen Richtungen „oben“ und „unten“.

