Das alte Kupferbergwerk von Tonglüshan in Daye bewahrt Spuren des Abbaus und der Verhüttung, die weit vor den modernen Industrieanlagen liegen. Ausgegrabene Schächte, Stollen und metallurgische Überreste machen die Arbeit unter Tage sichtbar. Sie gehören zur archäologischen Geschichte der Kupfergewinnung und sind nicht einfach der alte Teil des nahe gelegenen modernen Eisenerzbergwerks.
Aus dem Journal
Zwei Geschichten in einer Bergbaulandschaft
Rund um Daye und Huangshi zeigen die alten Kupfergruben von Tonglüshan und ein moderner Tagebau für Eisenerz unterschiedliche Epochen des Abbaus.
In derselben Stadt · Huangshi (Hubei) ↗
Kupfer unter dem Hügel
Ein Eisenerztagebau in anderem Maßstab
Huangshis Nationaler Bergbaupark ist mit der früheren Eisenerzmine von Daye verbunden. Ihr gewaltiger Tagebau zeigt modernen Abbau in einem auffallend anderen Maßstab als die alten Kupferarbeiten von Tonglüshan. Eine breite offene Grube tritt an die Stelle der engen Welt aus Schächten und Stollen. Als getrennte Orte betrachtet, zeigen die beiden Landschaften, wie unterschiedliche Materialien und Techniken die Arbeit rund um Daye und Huangshi geprägt haben.
Was nach dem Abbau bleibt
Der Erhalt eines Bergwerks verändert die Art, wie man es erlebt. Aus einem Gelände, das einst auf die Gewinnung von Rohstoffen ausgerichtet war, wird ein Ort, an dem Maschinen, Gestein und Arbeitsspuren betrachtet werden können. Der große Tagebau bewahrt die Form wiederholten Abtragens, während Ausstellungen Werkzeugen und Geräten einen neuen Rahmen geben. Die Archäologie von Tonglüshan und der Erhalt des industriellen Bergwerks eröffnen zwei unterschiedliche Blicke auf die Arbeit unter und auf der Erde.




