Der Jiugong-Berg liegt im Kreis Tongshan in Xianning, im Mufu-Gebirge. Sein Name, „Neun Paläste“, wird mit einer Überlieferung erklärt, nach der Prinzen hier Zuflucht suchten und Paläste errichteten. Das ist eine vom Ort bewahrte Erzählung und keine Zählung von neun erhaltenen Gebäuden, die jeder Besucher vorfinden könnte.
Aus dem Journal
Jiugong-Berg: Ein See zwischen den Gipfeln
Der Jiugong-Berg in Tongshan vereint einen Hochgebirgssee, bewaldete Hänge und die Erinnerung an daoistische Praxis in einer Landschaft im Süden Hubeis.
In derselben Stadt · Xianning (Hubei) ↗
Ein Name aus einer Erzählung
Wasser und Bäume über der Ebene
Der Yunzhong-See bildet ein gut erkennbares Zentrum des Berges. Rundherum eröffnen bewaldete Hänge, freiliegender Fels und Wege Ausblicke, die sich mit Wolken und Jahreszeiten verändern. Hoch zwischen den Kämmen gespeichertes Wasser wirkt anders als die weiten, tiefliegenden Gewässer der Jianghan-Ebene. Kiefernzweige und die Linie eines fernen Hangs rahmen den See ein; so lässt sich der Name des Berges über einen konkreten Ausblick erleben.
Ein Berg religiöser Erinnerung
Daoistische Einrichtungen und die mit Zhang Daoqing verbundenen Überlieferungen bilden eine weitere Schicht der Geschichte Jiugongs. Der Berg trägt auch Erzählungen über Li Zicheng und ein Gedenkgrab an seinem Fuß. Diese Erinnerungen stammen aus unterschiedlichen Zeiten und Zusammenhängen. Zusammen mit Wald und See gehören sie zur Kulturlandschaft des Berges, belegen aber keine durchgehende Geschichte von den alten Prinzen bis in die Gegenwart.


