Im Dorf Wenbu Süd am Dangra Yumtso im Kreis Nyima gibt es für diesen Tanz einen konkreten Lehrer: Tsering Dondrup. Ein Beitrag der regionalen Kultur- und Tourismusbehörde von 2025 bezeichnet ihn als Erben des lokalen Pfauentrink-Tanzes in vierter Generation. Mit dreizehn Jahren begann er aufzutreten und zu unterrichten. Zu Hause führt er den Tanz für Besucher auf und zeigt ihnen, wie sie mitmachen können. See und Dorf bilden den Schauplatz, doch getragen wird der Tanz von Menschen: von den Entscheidungen des Darstellers, dem Gedächtnis für eine Bewegungsfolge und dem Vorzeigen für eine weitere Person.
Aus dem Journal
Der Pfauentanz am heiligen See
Im Dorf Wenbu Süd im Kreis Nyima hat der Tänzer und Lehrer Tsering Dondrup einen lokalen Tanz aus Aufführungen zu Hause in den Schulunterricht gebracht und damit jungen Lernenden zugänglich gemacht.
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Unterricht an mehreren Orten
Dondrup brachte den Tanz im Rahmen eines Bildungsangebots zum immateriellen Erbe aus den Aufführungen zu Hause in örtliche Schulen. Auch ein weiterer Bericht der Regionalregierung von 2024 beschreibt seinen Unterricht. Zusammen zeigen die Beiträge zwei Orte der Weitergabe: eine Aufführung im Haushalt und eine Unterrichtsstunde mit Schülern. Ein Kulturerbe-Beitrag von 2025 berichtet außerdem, dass die Kultur- und Tourismusmitarbeiter des Kreises Nyima die Träger und traditionellen Darbietungen systematisch auf Video dokumentiert haben. Im Klassenzimmer begegnet jungen Lernenden der Tanz nicht nur als Vorführung, sondern als etwas, das sie selbst ausprobieren können. Demonstration, Wiederholung und die gemeinsame Aufmerksamkeit von Lehrer und Schülern halten die Tradition in Bewegung.
Die Geschichte eines Dorfes in zwei Zeitmaßen
Die Landschaft von Wenbu erzählt von einer langen Geschichte menschlicher Besiedlung. Ein regionaler Bericht beschreibt Reste alter Dörfer neben neueren Gebäuden, Gerstenfelder auf hohen Terrassen am See und die Berge um den Dangra Yumtso. Diese Elemente geben Dondrups Tanz einen Ort, der von Siedlung, Landwirtschaft und See geprägt ist. Seine eigene Geschichte misst sich anders: Seit seinem dreizehnten Lebensjahr tritt er auf und unterrichtet; er gilt als Erbe in vierter Generation. Die Überlieferungslinie macht die Verbindung zwischen Generationen sichtbar, während sein Unterricht an Schulen sie in die Gegenwart trägt. Eine weite Landschaft und ein einzelner Lehrer begegnen sich in der Geschichte eines Dorfes.