Aus dem Journal

Eintausendeinhunderteinundfünfzig Akkordeons

Das Akkordeonmuseum in Tacheng umfasst 2000 Quadratmeter und bewahrt 1151 Instrumente aus über zehn Ländern, von der Miniatur in Handgröße bis zum handgebauten Instrument in Menschenhöhe. Zum Neujahrsfest 2026 wurde im Saal gespielt und getanzt.

Ein Raum, zehn Länder

Das Akkordeonmuseum in Tacheng umfasst 2000 Quadratmeter und bewahrt 1151 Instrumente aus über zehn Ländern — China, Russland, Deutschland, Italien. Die Spannweite ist das Thema: eine Miniatur in Handgröße, ein handgebautes Instrument in Menschenhöhe, hundertjährige europäische Antiquitäten und neue chinesische Modelle in einem Raum.

Das Museum selbst nennt das eine Weltgeschichte der Wanderschaft des Akkordeons. Eine Grenzstadt fügt den Gebrauch hinzu: Die Instrumente werden gezeigt und gespielt. Zum Neujahrsfest 2026 gab es im Saal Musik und Tanz, keine Reihe stummer Vitrinen.

Ein Neujahrsprogramm

Das Programm lief vom 15. bis 23. Februar 2026 unter dem Titel „Tacheng-Saiten, gemeinsam ins neue Jahr“. Es umfasste „warme Winter“-Termine und ein Neujahrskonzert, das die Tasten über Mitternacht weiterlaufen ließ, dazu Erbe-Ausstellungen, Technik und Mitmach-Räume.

Ein Museum, das ein Wachtenkonzert ansetzt, behandelt das Instrument als Praxis, nicht nur als Sammlung. Das ist eine Entscheidung darüber, wozu der Raum da ist, und interessanter als jedes einzelne Exponat.

Der Nachbar

Daneben liegt das Präfekturmuseum, das einzige allgemeine Museum der Region. Seine Dauerräume gelten Geschichte und Kultur, den Landschaften, der Grenzverteidigung und der Geschichte des Roten Hauses; 72 Konvolute und 307 Objekte auf etwa 450 Metern Ausstellung.

Die beiden bilden ein Paar: das eine vervielfacht ein Instrument, das andere erzählt eine Region durch viele Dinge. Die Quelle deutet beides als Beleg einer offenen lokalen Kultur; das ist ihr Rahmen und der der zitierten Besucher, prüfen lässt sich die Sammlung.

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