Shiqiao im Kreis Danzhai ist im nationalen Register für Rindenpapierherstellung verzeichnet. Die Beschreibung nennt die Rinde des Papiermaulbeerbaums und Tannenwurzeln sowie Schritte vom Aufbereiten des Faserbreis über das Schöpfen, Pressen und Trocknen bis zum Ablösen des Blattes. Faserstoff wird zu einem biegsamen, glänzenden Blatt. Eine neue Aufgabe stellte das Handwerk vor eine zusätzliche Herausforderung: Papier für die sichere Restaurierung alter Bücher.
Aus dem Journal
Papier, das für die Buchrestaurierung geprüft wurde
Der Papiermacher Wang Xingwu aus Shiqiao im Kreis Danzhai entwickelte das Rindenpapier für die Anforderungen der Restaurierung alter Bücher weiter.
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Ein lokaler Rohstoff erhält einen neuen Zweck
Restaurierungspapier stellt genaue Anforderungen
Ein Bericht der Volkszeitung von 2023 besagt, dass die Nationalbibliothek und das Palastmuseum 2004 nach Papier für Buchrestaurierungen suchten und dabei Fachleute mit Shiqiao verbanden. Wang Xingwu hatte seit seinem fünfzehnten Lebensjahr von seinem Vater das Papiermachen gelernt. Er besuchte das Palastmuseum, um Haptik und Anforderungen des Restaurierungspapiers kennenzulernen, und arbeitete an Dicke, Faserverteilung und Rohstoffmischung. Das Papier sollte Zug aushalten, ohne ein beschädigtes Buch zu stark zu verdicken.
Sieben Muster am Tag
Laut Bericht stellte Wang täglich sieben unterschiedliche Muster her und passte sie anhand der Empfehlungen der Fachleute an. Zwei Jahre verfeinerte er das Verfahren. 2006 bestand das Yingchun-Papier die Prüfung zu Gewicht, Farbe, Dicke, Faser und Säuregrad. Diese Einzelheiten zeigen Handwerk als Erprobung: Erfahrung und Materialkenntnis trafen auf konservatorische Kriterien; wiederholte Muster brachten das lokale handgeschöpfte Papier den Anforderungen alter Bücher näher.
Gemeinsame Produktion organisieren
Das Profil des anerkannten Meisters hält fest, dass Wang 2008 mit der Ausbildung von Lehrlingen die Produktion ausweitete und eine Genossenschaft gründete. Der Bericht von 2023 ergänzt, dass er 2009 36 Haushalte und 89 Dorfbewohner zur gemeinsamen Herstellung und zum Verkauf verschiedener Papiere zusammenbrachte. Später kamen Design und neue Anwendungen hinzu, doch die Geschichte bleibt konkret: Ein lokales Können reagierte durch wiederholte Versuche auf strenge Materialanforderungen. Wofür das Papier verwendet wird, entscheiden weiterhin die Herstellenden.