Aus dem Journal

Madois Seen: Was die Zahlen von 2019 erzählen

Ein Bericht von 2019 stellt den Verlust von Seen am Ende des 20. Jahrhunderts einer späteren Zählung von Seen und Teichen gegenüber.

Der Bericht von 2019 nennt zeitgebundene Seezahlen und Renaturierungsflächen; sie bilden keine einheitliche Zeitreihe. Originale redaktionelle Schemazeichnung; zur Veranschaulichung, kein Foto und kein vermessener Lageplan.
Der Bericht von 2019 nennt zeitgebundene Seezahlen und Renaturierungsflächen; sie bilden keine einheitliche Zeitreihe. Originale redaktionelle Schemazeichnung; zur Veranschaulichung, kein Foto und kein vermessener Lageplan.

Eine Landschaft, zu verschiedenen Zeiten vermessen

2019 steht Madois Beiname „Kreis der tausend Seen“ neben einer Geschichte des Verlusts. Dem Bericht zufolge waren bis zum Ende des 20. Jahrhunderts mehr als 2.000 Seen ausgetrocknet; als Hintergrund nennt er Klimawandel und menschlichen Druck wie großflächige Viehhaltung und Goldabbau. Das betrifft die im Bericht beschriebene Zeit.

Derselbe Artikel zählt nach ökologischen Projekten 44.607 Seen und Teiche. Die Zahl gehört zum Berichtszeitpunkt und umfasst auch Teiche. Zusammen zeigen beide Zahlen einen historischen Vergleich, keine einheitliche Messreihe.

Renaturierung von Grasland und Bergbauflächen

Der Artikel verbindet die Entwicklung der Seen mit Projekten in der Quellregion des Gelben Flusses: Weideverbote und geringere Beweidung, künstliche Begrünung auf 1,01 Millionen Mu degradiertem Weideland sowie Boden- und Grasabdeckung auf 29.400 Mu ehemaliger Bergbauflächen.

Die datierte Zählung nennt für Madoi 44.607 Seen und Teiche. Grasland, Bergbauflächen und Gewässer erscheinen gemeinsam in der Darstellung der Maßnahmen auf Kreisebene.

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