Die Villa von Manuel Pereira wurde in den 1770er-Jahren erbaut. Sie hatte einen breiten Mittelbau, niedrigere Seitenflügel, einen großen Vorgarten und einen rückwärtigen Garten. Eine breite Treppe führte zum Haupteingang, der von einer hohen, auf toskanischen Säulen ruhenden Vorhalle gerahmt wurde. Das Haus brachte eine neue Art von Gartenresidenz nach Macao.
Bei einer späteren umfassenden Renovierung wurde das Gebäude verkleinert. Aus dem ursprünglichen zweigeschossigen Mittelbau wurde ein Geschoss mit Halbuntergeschoss; das geneigte Dach wich einem flachen, und die Fenster verloren ihre verzierten Rahmen. Der heutige Bau bewahrt die Geschichte des Ortes und zeigt zugleich, wie stark ein historisches Gebäude durch neue Nutzungen verändert werden kann.





