Das Antiquities and Monuments Office beschreibt Lung Yeuk Tau als Siedlungsgebiet, in dem sich der Tang-Clan in die Nachbarschaft ausbreitete und fünf Wais sowie sechs Tsuens gründete. Die fünf ummauerten Dörfer sind Lo Wai, Ma Wat Wai, Wing Ning Wai, Tung Kok Wai und San Wai; zu den sechs Dörfern gehören Ma Wat Tsuen, Wing Ning Tsuen, Tsz Tong Tsuen, San Uk Tsuen, Siu Hang Tsuen und Kun Lung Tsuen. Die getrennte Nennung verhindert, Lung Yeuk Tau mit einem einzigen ummauerten Dorf gleichzusetzen. Es ist eine durch Clan-Geschichte und Geografie verbundene Siedlungsgruppe.
Aus dem Journal
Die fünf Wais von Lung Yeuk Tau
Die fünf Wais und sechs Tsuens von Lung Yeuk Tau bilden ein lokales Netzwerk, das durch die Ansiedlung des Tang-Clans geprägt wurde. Der Kulturpfad verbindet Bauten und dokumentiert fortbestehende Bräuche.
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Fünf Wais und sechs Tsuens als Netzwerk
Bauten mit lokaler Geschichte
Der Kulturpfad verbindet unter anderem die Ahnenhalle Tang Chung Ling, den Tin-Hau-Tempel und die Mauern von Lo Wai. 1999 eröffnet, führt er zu Fuß erreichbare Baudenkmäler zusammen. Sie eröffnen verschiedene Zugänge zur Vergangenheit: Ahnenverehrung, religiöse Praxis und Dorfgrenzen. Die Orte sind nicht austauschbar. Jeder besitzt eigenen Kontext und Geschichte; ihre Nähe hilft, das gemeinschaftliche Leben im größeren Siedlungsraum zu verstehen.
Bräuche im Jahreslauf
Das Amt berichtet, dass Tang-Mitglieder der Gegend Frühlings- und Herbstopfer sowie das Tin-Hau-Fest weiter begehen. Genannt werden auch Laternen für neugeborene Jungen, ein Ahnenritual mit vegetarischem Festmahl und ein alle zehn Jahre stattfindendes Jiao-Fest. Das sind für die Gegend dokumentierte Bräuche, keine identischen Rituale aller Bewohner. Die Bitte, die Einheimischen zu respektieren, erinnert daran, dass das Erbe einer lebenden Gemeinschaft ebenso gehört wie zur Karte des Pfades.
