Die lokale Steinmetztradition des Klosters He-ri im Kreis Zeku umfasst Buddhafiguren ebenso wie Sutrentexte. Der nationale Eintrag zum immateriellen Erbe nennt Liniengravur, Relief und Rundplastik. Jede Form verändert den Blick auf das Bild: Eine Linie wird in die Steinfläche geschnitten, ein Relief tritt daraus hervor, und eine Rundplastik nimmt den Raum um sich ein.
Aus dem Journal
Buddhafiguren aus Stein am Kloster He-ri
Die Steinmetztradition des Klosters He-ri im Kreis Zeku umfasst Buddhafiguren und Schrifttexte. Der Eintrag unterscheidet Liniengravur, Relief und Rundplastik.

Eine Figur tritt aus dem Stein hervor
Eine lokale Tradition statt eines allgemeinen Denkmals
Der Eintrag beschreibt die Buddhafiguren von He-ri als voll geformt und mit fließenden Linien. Er verortet die Tradition im Gemeindegebiet He-ri und in der Umgebung von Zeku. Ihren Beginn verbindet er mit der Jiaqing-Zeit der Qing, als der Abt Steinmetze einlud, Sutrentexte und Buddhafiguren zu schaffen. Mönche und lokale Handwerker führten die Arbeit fort. Schrift und Figur gehören zu einer Tradition: Dort folgt der Blick den Zeilen, hier Volumen und Geste.