Aus dem Journal

Cai Zhi und die Spiegeltradition des Gesar

Das nationale Kulturerbeprofil stellt Cai Zhi aus dem Kreis Jiuji und die familiäre Spiegelpraxis innerhalb der Gesar-Tradition vor.

Gesar-Statue in Dawu, Kreis Maqin, Guoluo.
Gesar-Statue in Dawu, Kreis Maqin, Guoluo.

Eine Familientradition in Jiuji

Das nationale Profil bezeichnet Cai Zhi aus Jiuji im Guoluo als repräsentativen Träger des Gesar-Epos. Es verfolgt seine Ausbildung in einer Familienlinie von „Guang“-Künstlern: 1980 erhielt er die Praxis und einen Ritualspiegel von Longyang Gyatso, der als vierte Generation der Familie beschrieben wird.

Laut Profil hielt Cai Zhi in detaillierten Texten fest, was sich im Spiegel zeigte, und setzte „Gesar im Spiegel“ später dokumentarisch um. Die Familienpraxis bildet einen lokalen Faden in einer weit größeren mündlichen Tradition.

Ein Epos, getragen von seinen Erzählern

Ein Kulturbericht von 2017 beschreibt Gesar als mündliches Epos, das durch seine Darsteller weiterwächst. Genannt werden unter anderem Sänger und Rezitatoren; neue Fassungen und Texte entstehen weiterhin.

Ein Forscher des Gesar-Instituts in Qinghai ordnet Sanjiangyuan der Herkunfts- und Aufführungsgeografie des Epos zu. In Cai Zhis Spiegelpraxis treffen ein familiäres Ritual, die Stimme eines Erzählers und das fortdauernde Leben des Epos zusammen.

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  1. Gesar-Statue in Dawu, Kreis Maqin, Guoluo.Hana Cincerova · CC BY-SA 4.0 Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗ Proportional verkleinert und ohne Beschnitt in WebP umgewandelt. Keine Objekte hinzugefügt, entfernt oder rekonstruiert.