Schilf wächst am Südufer der Quelle. Seine schmalen Halme teilen den weiten Blick in feine Linien und bilden einen lebendigen Schirm am Wasser. Von einer hohen Düne wird der Bestand zu einem schmalen grünen Band zwischen feuchtem Boden und trockenem Sand.
Aus dem Journal
Leben an einem schmalen feuchten Rand
Schilf, Wasserpflanzen und gepflanzte Bäume besetzen verschiedene Teile der Quelllandschaft. Ihre Texturen zeigen die Grenze zwischen Wasser und Wüste.
In derselben Stadt · Jiuquan ↗Halme zwischen Wasser und Sand
Pflanzen im Teich
Die Beschreibung des Gebiets nennt auch Wasserpflanzen im Becken. Gemeinsam mit dem Schilf entstehen mehrere Ebenen: Pflanzen im Wasser, Halme im flachen Uferbereich und weiter hinten bepflanzte Flächen. Aus der Nähe zeigt sich eine reichere Struktur als die grüne Linie, die man aus der Ferne sieht.
Blüten neben den Dünen
Ein Fotobericht vom Frühjahr 2024 dokumentiert Birnen-, Pfirsich- und Fliederblüten im Gebiet. Gepflanzte Bäume bringen saisonale Farbe an Wege und Gebäude. Eine Blütenkrone kann sich vor einem ganzen Hang abheben; Schilfhalme rahmen einen kurzen Abschnitt des Ufers.
Ein grüner Rand, der Wasser braucht
Der dokumentierte Rückgang und die spätere Erholung veränderten die vom Wasser bedeckte Fläche. Diese Geschichte betrifft auch den Boden, an dem Feuchtigkeit und Trockenheit zusammentreffen. Die Quelle zu schützen heißt, auch ihren lebendigen Rand zu pflegen – vom einzelnen Halm bis zum grünen Band unter der großen Düne.

