Ein Artikel des Kulturzentrums der Präfektur Chuxiong aus dem Jahr 2011 beschreibt die Yi-Schrift als Silbenschrift und behandelt Manuskripte sowie gedruckte Bücher, die in der Region gesammelt wurden. Der Text hält fest, was die Kultureinrichtung zu diesem Zeitpunkt dokumentiert hatte. Er ordnet schriftliche Materialien in eine literarische Welt ein, zu der auch Aufführung und mündliche Erinnerung gehören, statt Schrift als dekoratives Zeichen losgelöst von Sprache zu betrachten.
Aus dem Journal
Yi-Schrift und epische Überlieferungen in Chuxiong
Ein Kulturverzeichnis aus Chuxiong ordnet Yi-Schrift, Manuskriptsammlungen und benannte regionale Epen in eine gemeinsame literarische Landschaft ein.
Yi-Schrift und epische Überlieferungen in Chuxiong




Meige, Chamu und die gesammelte Seite
Der Artikel benennt Traditionen nach ihrem Ort. Meige wird mit Yao’an, Dayao und Mouding verbunden, Chamu mit Shuangbai. Diese geografischen Bezüge sind wichtig: Die Titel bilden kein einheitliches, unterschiedsloses „Yi-Epos“, sondern verweisen auf regionale Traditionen mit eigenen Geschichten und Schauplätzen. Eine Karte der genannten Kreise vermittelt zunächst, wie sich literarische Werke durch das Gebiet von Chuxiong bewegen.
Der Bericht von 2011 stellt gesammelte Yi-Manuskripte und gedruckte Bücher neben die von ihm benannten regionalen Traditionen: Meige in Yao’an, Dayao und Mouding sowie Chamu in Shuangbai. Er bietet einen datierten institutionellen Einblick in diese Materialien, beschreibt aber weder die Urheber noch die Verwendung eines bestimmten Manuskripts.