Jiaya-Teppiche tragen den Namen des Dorfes Jiaya in Huangzhong, südwestlich von Xining. Der nationale Eintrag zum immateriellen Kulturerbe nennt Jiaya und das nahe Shangxinzhuang als wichtige Produktionsorte. Er ordnet die Tradition dem tibetischen Weben in Amdo zu und unterscheidet sie vom Kham, das mit der Gegend um Yushu verbunden wird. Laut Eintrag vereinen Amdo-Muster tibetische und han-chinesische Gestaltungselemente.
Derselbe Eintrag unterscheidet den Ort der Antragstellung von der zuständigen Schutzorganisation: Als Antragsgebiet ist der Kreis Huangzhong in Qinghai genannt, als Schutzeinheit das Kulturzentrum des Kreises. 2006 wurde das Projekt in die nationale Liste repräsentativer immaterieller Kulturerbestätten aufgenommen. Der offizielle Name lautet „Technik des tibetischen Teppichwebens in Jiaya“ und verbindet einen Dorfnamen mit einer größeren Handwerksregion.
