Ein Kulturbericht von 2008 nennt Ton, Holz, Stein und Ziegel als Materialien der Regong-Bildhauerei. Tonfiguren werden bemalt: Buddhas und Bodhisattvas vergoldet, zornvolle Gottheiten farbig gefasst. Holzschnitzer arbeiteten mit roter Birke und Birnbaum und veredelten die Oberflächen mit Gold oder Pigment. Ein gemeinsames Formgefühl zeigt sich in unterschiedlichen Materialien, die jeweils für bestimmte Figuren oder Orte geeignet sind.
Aus dem Journal
Ton, Holz, Stein und Ziegel in der Regong-Bildhauerei
Ein Kulturbericht von 2008 beschreibt vier Materialien: vergoldete Tonfiguren, bemaltes Holz, beschrifteten oder behauenen Stein und gebrannte Ziegel als Baudekor.

Verschiedene Materialien, verschiedene Aufgaben
Vom Manistein bis zum Dachfirst
Der Bericht erwähnt außerdem in Steinplatten eingeritzte Schriften und vertieft herausgearbeitete Buddhas, die oft in Manisteinhaufen stehen. Ziegelschmuck beginnt als geformter Tonrohling, wird gebrannt und anschließend am Dachfirst oder an einer Wand angebracht. Die Objekte erfüllen verschiedene Aufgaben: Stein trägt Schrift oder ein heiliges Bild, Ziegel wird Teil des Gebäudeschmucks. Die Materialien weisen auf ihre Orte hin – Gebetssteinhaufen, Wand oder Dachlinie.