Aus dem Journal

Granit und zweihundert Bauten ohne Wände

Der Sanqingshan ist ein Granitmassiv mit drei benannten Gipfeln und eine daoistische Niederlassung, die unter freiem Himmel an seinem oberen Weg entlangläuft.

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Drei Gipfel und ein Name von ihnen

Der Berg hat seinen Namen von seinen drei Gipfeln Yujing, Yuxu und Yuhua, die wie drei Unsterbliche auf dem Grat sitzen, und der höchste, der Yujing-Gipfel mit 1.816,9 Metern, ist der fünfthöchste Jiangxis. Er ist der Hauptgipfel des Huaiyu-Gebirges und einer der Ursprünge des Xin. Der Fels ist Granit, über etwa 98 Quadratkilometer in drei Phasen entblößt, und das Gebirge wird als typischer dreieckiger Blockberg beschrieben, noch in einem späten Jugend- bis frühen Reifestadium der Entwicklung.

Granitgipfel am Sanqingshan
Granitsäulen und bewaldete Hänge am Sanqingshan bei Shangrao, im Vordergrund der Besucherweg.

Ein Berg mit einer langen Liste von Auszeichnungen

Sanqingshan wurde 1988 zum nationalen Landschaftsschutzgebiet, 2005 zum nationalen Geopark, 2008 zur Weltnaturerbestätte, 2011 zum nationalen AAAAA-Landschaftsgebiet und 2012 zum UNESCO Global Geopark. Diese Liste lohnt es, im Kopf zu behalten, wenn man über andere Berge Jiangxis liest, denn die Auszeichnungen kamen in einer bestimmten Reihenfolge, und die Aufnahme als Weltnaturerbe 2008 ist getrennt von der China-Danxia-Einschreibung von 2010, die eine andere Gruppe roter Felslandschaften im Westen umfasst. Der Granit des Sanqingshan ist nicht die Danxia des Longhu oder des Guifeng.

Zweihundert Bauten an einem Weg

Der Berg ist ein Ort des Daoismus, seit Ge Hong und Ge Yun in der Jin-Zeit hierher kamen, und der Maßstab dessen, was gebaut wurde, ist frappierend: von der Buyun-Brücke am Beginn des Weges bis zum gesegneten Land Sanqing am Tianmen wurden mehr als zweihundert Hallen, Pavillons, Steininschriften, Steinschnitzereien, Bergtore und Brücken errichtet, über den ganzen Berg verteilt, und ihr Maßstab wird mit dem Qingcheng, dem Wudang und dem Longhu verglichen. Man nennt ihn ein Freilichtmuseum des Daoismus. Besonders macht die Stätte das Material: Granit, vom Wetter zu Säulen und Kugeln geschnitten, mit den Bauten zwischen dem Fels und nicht aus ihm heraus terrassiert.

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Bildquellen und Bildrechte
  1. Granitsäulen und bewaldete Hänge am Sanqingshan bei Shangrao, im Vordergrund der Besucherweg.xiquinhosilva / CC BY 2.0 · CC BY 2.0 Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗