Aus dem Journal

Goldzeichen und Tee-Pferde-Handel in einer Pekinger Ausstellung

Eine Ausstellung in Peking zeigte 2026 ein goldenes Zeichen, das als staatlicher Ausweis für den Tee-Pferde-Handel der Ming beschrieben wurde. Sein Ausstellungstext öffnet eine Geschichte über Wege und Austausch auf dem Plateau.

Das Qutan-Kloster in seiner Berglandschaft, aufgenommen 2004.
Das Qutan-Kloster in seiner Berglandschaft, aufgenommen 2004.

Ein kleiner Ausweis für Fernhandel

Das goldene Zeichen gehörte zu den Objekten der Pekinger Ausstellung „Hochland-Seidenstraße: Licht von Qutan“ im Jahr 2026. Die Ausstellung beschreibt es als staatlichen Ausweis für den Tee-Pferde-Handel der Ming. Ein kleines Objekt verweist damit auf ein größeres System aus Verwaltung und Austausch.

Die goldene Oberfläche gibt dem Ausweis eine sichtbare Form. Das Ausstellungsetikett nennt seine Rolle im Tee-Pferde-Handel der Ming; seine Platzierung verbindet dieses Verwaltungsobjekt mit der breiteren Geschichte des Warenverkehrs auf Qinghais Routen.

Ein Ausstellungsraum mit mehreren Epochen

Die Ausstellung vereinte 84 Objektgruppen und Vermittlungseinheiten. Dazu gehörten ein neolithisches bemaltes Becken mit Tanzmotiv, eine vergoldete Bronze-Guanyin aus der Yongle-Zeit und eine goldene, mit Türkis besetzte Kette aus der Tang-Zeit. Keramik, religiöse Skulptur, Schmuck und ein Handelsausweis zeigten unterschiedliche Formen des Austauschs.

Das Zeichen ergänzte die Ausstellung um eine Verwaltungsperspektive. Neben Bildern und Skulpturen stand es für ein erkennbares Ausweissystem, das Handel strukturierte. Die Ausstellung verknüpfte Gegenstände verschiedener Zeiten und Funktionen über die Geschichte von Wegen, Förderung und Handel in Qinghai.

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  1. Das Qutan-Kloster in seiner Berglandschaft, aufgenommen 2004.Andreas Gruschke (Freiburg) · CC BY-SA 3.0 Quelle des Fotos ↗ Rechteinformationen ↗ Proportional verkleinert und ohne Beschnitt in WebP umgewandelt. Keine Objekte hinzugefügt, entfernt oder rekonstruiert.