Das nationale Naturschutzgebiet Maolan liegt im Kreis Libo. Das Umweltministerium nennt Karstwald und seltene Arten als Schutzgüter. Die UNESCO beschreibt den geologischen Rahmen Libos mit Kalksteingipfeln, Senken, versickernden Bächen und Höhlen. In Maolan wachsen Pflanzen zwischen offenem Fels und kleinen Stellen, an denen Boden und Wasser verbleiben.
Aus dem Journal
Wie Maolans Wald im Karst wurzelt
Dünne Böden in Kalksteinspalten tragen den Wald von Maolan, dessen Bedingungen sich mit dem Mikrorelief ändern.
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Ein Waldschutzgebiet in Libo
Dünne Erde in Felsspalten
Eine Studie von 2025 beschreibt Maolans Böden als flach und lückenhaft; sie sammeln sich in Felsspalten. In den untersuchten Flächen betrug die mittlere Tiefe etwa 20 Zentimeter. Feinerde und organisches Material bleiben in Rissen und Mulden liegen, Wurzeln nutzen den begrenzten Raum. Daneben kann nackter Fels hervortreten.
Wachstumsbedingungen auf kurzer Distanz
Die Studie vergleicht Pflanzenbestandteile nach Mikrorelief und Mikrohabitat und berichtet, dass die lokale Geländeform die Nährstoffanreicherung beeinflusst. Felsvorsprung, Spalte und Mulde verändern den Bodenraum für Wurzeln. Maolan umfasst immergrüne und sommergrüne Laubmischwälder, die an Karst angepasst sind. Auf einem Hang hängen Felsform, kleine Bodenpolster und Pflanzenwachstum eng zusammen.
