Aus dem Journal

Stich für Stich in der Guinan-Stickerei

Die Guinan-Stickerei kennt mehr als zehn traditionelle Stiche. Für Kleidung, Thangkas und Tempelbehänge werden je nach Funktion und Oberfläche unterschiedliche Techniken gewählt.

Originale redaktionelle Grafik (kein Foto und kein vermessener Plan): Sechs abstrakte Proben stehen für ein größeres Stichrepertoire, das an Kleidungskanten und religiösen Textilien unterschiedlich eingesetzt wird.
Originale redaktionelle Grafik (kein Foto und kein vermessener Plan): Sechs abstrakte Proben stehen für ein größeres Stichrepertoire, das an Kleidungskanten und religiösen Textilien unterschiedlich eingesetzt wird.

Ein Vokabular von Stichen

Der nationale Eintrag zum immateriellen Kulturerbe verzeichnet mehr als zehn traditionelle Techniken der Guinan-Stickerei, darunter Flachstich, Kettenstich, Überfangstich, Sprungstich und Spirale. Verziert werden Zopfhauben, Kleidungssäume, Schuhe und Hüte. Jede Technik erzeugt eine eigene Linie und Textur auf dem Stoff. Die Wahl richtet sich nach dem Gegenstand: Ein Kleidungsrand und ein religiöses Textil verlangen unterschiedliche Effekte.

Kleidung und sakrale Textilien

Der Eintrag unterscheidet Kleidungstickerei von Arbeiten an Thangkas und Tempelbehängen. Bei Kleidung sind Wickel- und Flachstich verbreitet; für Thangkas und Säulenbehänge werden Überfang- und Sprungstich verwendet. Die Stichwahl folgt Form und Oberfläche des fertigen Textils. Guinan-Stickerei wurde 2021 in die nationale Liste repräsentativer immaterieller Kulturerbeprojekte aufgenommen; als Schutzstelle ist das Kulturzentrum des Kreises Guinan genannt.

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  1. Originale redaktionelle Grafik (kein Foto und kein vermessener Plan): Sechs abstrakte Proben stehen für ein größeres Stichrepertoire, das an Kleidungskanten und religiösen Textilien unterschiedlich eingesetzt wird.© 2026 IFreeing · Rechteinformationen Quelle des Fotos ↗ Proportional verkleinert und ohne Beschnitt in WebP umgewandelt. Keine Objekte hinzugefügt, entfernt oder rekonstruiert.