Die Aussage, Guilins Berge und Gewässer seien die schönsten unter dem Himmel, ist heute untrennbar mit dem öffentlichen Bild der Stadt verbunden. Der Beamte Wang Zhenggong aus der Südlichen Song-Dynastie verwendete die Zeile in einem Gedicht, das Kandidaten zu den Beamtenprüfungen ermutigen sollte. So verband er das Lob der Landschaft mit dem Ehrgeiz der Gelehrten.
Das Gedicht wird mit Dushu Yan, der Lesehöhle am Fuß des Duxiu-Gipfels, in Verbindung gebracht. Im Zusammenhang des Gedichts ermutigt das Lob eines Ortes auch die dort versammelten Menschen. Dass die Zeile später zum städtischen Schlagwort wurde, geht aus diesem konkreteren literarischen Umfeld hervor.
